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21.12.2025 | (rsn) – Zwei Starts, zwei Siege - mit dieser maximalen Ausbeute beendete Lucinda Brand (Baloise - Glowi Lions) das Weltcup-Wochenende beim sechsten Lauf der Serie in Koksijde. Die Niederländerin konnte schon früh ihre aktuelle Überlegenheit ausspielen und drückte dem Rennen an der belgischen Küste eindrucksvoll ihren Stempel auf. Sie gewann letztendlich mit 36 Sekunden Vorsprung auf ihre Teamkollegen Shirin van Anrooij. Für Brand war es der erste Karriereerfolg beim Duinencross.
Den spannenden Kampf um den verbleibenden Platz auf dem Podium entschied schon mit einem deutlichen Rückstand von 1:03 Minuten in einem Zweiersprint Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix – Deceuninck) vor Aniek van Alphen (Seven) für sich. Nur mit sechs Sekunden dahinter überquerte Puck Pieterse (Fenix - Deceuninck) die Ziellinie. Die Niederländische Meisterin hatte ihren beiden Begleiterinnen auf den letzten Metern nichts mehr zuzusetzen. Hinter ihr folgten drei weitere ihrer Landsfrauen im Ergebnis.
Für Brand spielte die Zahl Acht heute eine besondere Rolle. Sie ist die achte unterschiedliche Koksijde-Siegerin in Folge und fuhr mit dem heutigen Erfolg ihren achten Sieg in Folge ein. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht stand sie dann auch zum Flash-Interview bereit. “Es war eines meiner Saisonziele hier zu gewinnen und dementsprechend glücklich bin ich über diesen Sieg“, meinte sie zufrieden. “Der Untergrund macht dieses Rennen ikonisch, es ist ein Monument, wie man im Radsport zu sagen pflegen. Aus diesem Grund ist es natürlich großartig, wenn du dich hier in die Liste der Gewinnerinnen eintragen kannst“, beschrieb sie abschließend den Wert ihres heutigen Triumphes.
Mit ihrer Galavorstellung konnte sich Brand als Leaderin im Gesamtweltcup etwas von der Konkurrenz absetzen. Sie führt nun mit 32 Punkten Vorsprung auf van Alphen, bei der Leonie Bentveld (Pauwels Sauzen - Altez) auf Platz drei rangiert. Beste von vier Deutschen wurde Stephanie Paul auf Rang 50. Die Luxemburgerin Marie Schreiber (SD Worx - Protime) gab das Rennen auf.
Brand legte aufmerksam los und fuhr an Position vier ins Gelände. Nach der ersten steilen Laufpassage fand sie sich bereits an zweiter Stelle wieder, direkt hinter der französischen Meisterin Amandine Fouquenet (Arkea – B&B Hotels), die einen brillanten Start erwischte. Doch die Fränzösin ließ schnell nach, so dass Brand gemeinsam mit van Alphen schon Mitte der 1. Runde einen beachtlichen Abstand herausfahren konnten. Dahinter bemühte sich van Anrooij mit einem Rückstand von 14 Sekunden auf das Duo um den Anschluss. Sara Casasola (Crelan – Corendon), die schon seit Wochen mit Atemproblemen kämpft, musste das Rennen bereits vor Beendigung der Auftaktrunde aufgeben.
Van Anrooij machte bei ihrer Aufholjagd einen äußerst entschlossenen Eindruck und konnte sich nach 13 Minuten Renndauer zu den beiden Führenden gesellen. Aus diesem Trio heraus forcierte Brand allerdings sofort das Tempo und setzte sich Sekunde um Sekunde von ihren Begleiterinnen ab. Die beiden Niederländerinnen schienen besonders auf den Sandstücken etwas im Nachtteil gegenüber ihrer Landsfrau an der Spitze zu sein.
Eingangs der 3. Runde war das Trio derart auseinandergerissen, dass Brand einen Vorsprung von acht Sekunden auf van Anrooij und derer 28 auf van Alphen herausgefahren hatte. Schon 40 Sekunden dahinter del Carmen Alvarado, die gestern beim Weltcup in Antwerpen Brand noch einen erbitterten Kampf um den Sieg liefern konnte. Die Weltmeisterin von 2020 schien die guten Beine vom Vortag konserviert zu haben und befand sich vor Beginn der vierten Runde bereits an Position drei.
Als Brand in die vorletzte Runde einbog, schien sie nur noch ein Sturz oder Defekt von ihrem ersten Triumph im Koksijde abhalten zu können. Zu groß war bereits der Vorsprung auf van Anrooij und ein dahinter um Platz drei kämpfenden Trio, dass sich aus van Alphen, Alvarado und Pieterse zusammensetzte. Aus dieser Verfolgergruppe drückte dann Pieterse derart aufs Gas, dass sie eine kleine Lücke reißen konnte. Das 23-jährige Mulittalent fand immer besser ins Rennen und schien eingangs der letzten Runde, die besten Karten im Kampf um Platz drei zu haben.
Doch Alvarado und van Alphen ließen nicht locker und behielten Pieterse stets in Sichtweite. Insbesondere auf den anspruchsvollen Sandpassagen konnten sie immer wieder zu ihr aufschließen. Das Trio lieferte sich daraufhin einen ständigen Führungswechsel, bei dem schließlich auf der Zielgeraden Alvarado die besten Sprintbeine zeigte und auf Rang drei einfuhr. Davor konnte Brand schon ihren Start-Ziel-Sieg bejubeln, der vor der Zweitplatzierten van Anrooij nie wirklich in Gefahr war.
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