Sandrennen “nicht unbedingt meine Spezialität“

Hendrikx beschert Heizomat zwei Top-Resultate in zwei Tagen

Von Kevin Kempf

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Mees Hendrikx (Heizomat - Cube) bewältigt die Herijgers-Duin vor Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen - Altez). | Foto: Cor Vos

21.12.2025  |  (rsn) - “Mit Kevin und Mees haben wir vor, in die Top Ten der Weltcups reinzufahren“, erklärte Heizomat-Cube-Teamchef Stefan Herrmann Ende Oktober gegenüber RSN. Während der Schweizer Meister Kevin Kuhn diese Vorgabe bislang nicht erfüllen konnte, schlug der Niederländer bereits in Terralba mit Platz neun zu. Dieses Wochenende legte er in Antwerpen nach und setzte dann in Koksijde gleich noch einen drauf!

Somit stehen beim 25-Jährigen nach sechs Weltcup-Rennen drei Top-Ten-Ergebnisse zu Buche, zweimal Platz neun und beim Duinencross in Koksijde Rang zehn. “Ich bin selbst sehr zufrieden mit dem vergangenen Wochenende. Es haben sich wieder einige große Namen gezeigt, und wenn man dann zweimal in die Top 10 fahren kann, ist das eine sehr gute Leistung“, befand Hendrikx gegenüber RSN. “Das Gefühl war in den vergangenen Wochen bereits sehr gut, aber es gab immer wieder kleine Rückschläge. In den letzten zwei Tagen ist zum Glück alles einmal zu meinen Gunsten gelaufen“, fügte er an.

Zwischen Terralba und diesem Wochenende musste der Heizomat-Niederländer in Namur mit dem 21. Platz zufrieden sein, in Flamanville und Tabor fuhr er als 11. und 16. ins Ziel. Das sind Platzierungen, die er auf diesem Niveau in den letzten Jahren häufiger erzielte, unter die besten Zehn kam er vor dieser Saison im Weltcup erst dreimal in den vier Jahren, in denen er in der höchsten Kategorie des Sports bei der Elite angetreten ist.

Nur eine dieser Platzierungen erzielte er letztes Jahr als Zehnter in Dendermonde. “Ich denke, wir können auf jeden Fall feststellen, dass diese Saison besser ist als die letzte. Im vergangenen Sommer haben wir einfach sehr hart gearbeitet und versucht, das Basisniveau noch ein Stück anzuheben, und das ist definitiv gelungen“, erklärte Hendrikx, der im Sommer noch eine weitere Neuerung eingeführt hatte. “Ich war im Höhentrainingslager, und ich traue mich zu sagen, dass all diese zusätzlichen Prozentpunkte helfen“, lautete sein Urteil.

Top Ten gegen die Großen

Sehr zufrieden äußerte sich auch Herrmann nach Koksijde: “Es ist schon beeindruckend, dass Mees bei den beiden Weltcups zweimal in die Top Ten gefahren ist. Gerade jetzt, da die Großen wieder dabei sind, ist das eine sehr starke Leistung“, meinte er mit Blick auf Doppelsieger Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) und dessen ewigen Kontrahenten Wout van Aert (Visma – Lease a Bike).

Sein zweites Eisen im Feuer um die Top-Ten-Plätze erlebte am Wochenende der Sandcrossrennen weniger Freude. “Kevin hat gestern nach vierhundert Metern einen Sturz gehabt und musste deswegen aussteigen. Er hat jetzt noch mit den Folgen zu kämpfen“, erzählte Herrmann, dessen Athlet in Koksijde 14. wurde.

Am Montag, wenn bei der X2O Badkamers Trofee in Hofstade das dritte Sandrennen in Folge ansteht, werden die beiden Heizomat-Fahrer nicht am Start sein. Nach den tollen Auftritten von Hendrikx dieses Wochenende eine verpasste Chance? “Ich denke nicht, dass Sandrennen unbedingt meine Spezialität sind, aber wenn die Form gut ist, kann man auf jeder Strecke gut fahren“, relativierte der Brabanter. “Trotzdem fahre ich sehr gerne Sandrennen und das spielt sicher auch eine Rolle.“

Weiter geht es für ihn am 23. Dezember bei der Superprestige in Heusden-Zolder. “Für die kommenden Rennen hoffe ich, diese Form beibehalten und weiter gute Ergebnisse einfahren zu können. Ich denke, wenn ich diesen Trend fortsetzen kann, sollte auf jeden Fall noch ein besseres Ergebnis möglich sein – und dafür werden wir alles geben“, meinte er abschließend.

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