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16.08.2016 | (rsn) – Auf der 9. Etappe der Tour de France war der Traum vom dritten Gelben Trikot vorzeitig beendet. Nun will Alberto Contador bei der am Samstag beginnenden Vuelta a Espana schadlos halten. Als Gelegenheit zur Revanche an Chris Froome und Nairo Quintana sieht er letzte der drei großen Landesrundfahrten aber nicht.
"Nein, es ist keine Frage der Revanche, die Vuelta ist ein anderes Rennen, es beginnt bei null und ich hoffe, es auf einer besseren Grundlage zu beginnen“, sagte Contador.
Ein Rückblick auf die jeweilige Generalprobe dürfte ihn zuversichtlich machen, denn das Critérium Dauphiné im Juni beendete er nur auf dem fünften Platz. Die Burgos-Rundfahrt dagegen als letzten Formtest vor der 71. Spanien-Rundfahrt entschied er – wenn auch knapp – vor Ben Hermans (BMC) und Sergio Pardilla (Caja Rural) für sich.
Die Vuelta-Startliste hält aber andere Kaliber für den Tinkoff-Kapitän bereit – angefangen von Tour-Sieger Froome und Mikel Landa (beide Sky) über das Movistar-Duo Quintana und Alejandro Valverde über Tejay van Garderen, Samuel Sánchez (beide BMC), Louis Meintjes (Lampre-Merida), Esteban Chaves (Orica-Bike-Exchange) bis zu Stephen Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) und Andrew Talansky (Cannondale-Drapac).
Trotz der hochkarätigen Konkurrenz will der 33-jährige Madrilene am 11. September in seiner Heimatstadt seinen insgesamt vierten Vuelta-Sieg nach 2008, 20012 und 2014 feiern. "Sicher ist es mein Ziel, um den Vuelta-Sieg zu kämpfen“, sagte Contador, dem auch das Profil mit nicht weniger als zehn Bergankünften und nur wenigen Flachpassagen entgegenkommen dürfte.
"Es ist eine typische Vuelta mit vielen kurzen und explosiven (Bergauf)-Finals, ohne vorher anstehende Bergpässe, ein bisschen wie Klassiker“, sagte Contador und fügte an: „Ich mag den Kurs.“
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