Nowaks Portugal-Tagebuch

Die Zeitfahr-Karenzzeit ist für mich kaum möglich

Von Florian Nowak

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Florian Nowak (Christina Jewelry) | Foto: Christina Jewelry

07.08.2016  |  (rsn) - Mit der heutigen 9. Etappe (Samstag, d. Red) stand die letzte richtige der diesjährigen Rundfahrt auf dem Programm, morgen folgt noch das Einzelzeitfahren. Das Wetter war heute erbarmungslos, teilweise 47 Grad hatte ich auf dem Tacho, da kam es ganz gelegen, dass die Strecke um knapp 10 km verkürzt wurde.

Trotzdem war es vor allem zu Beginn nicht einfach, viele wollten sich nochmal zeigen und in die Gruppe. Mit Georg hatten wir dann auch einen Mann dabei, der gut mithielt und erst am Ende des Rennens zurück kam. Ich fand am vorletzten Anstieg eine gute Gruppe, mit der ich dann ins Ziel fuhr.

Unter normalen Umständen sollten wir drei verbliebenen Lissabon nun gut erreichen, noch 32 km trennen uns davon. Hoffentlich entscheiden sich die Kommissäre das Zeitlimit etwas anzuheben, da die ursprünglich veranschlagten 12% echt wenig sind, das wären nur gute 4 Minuten und das ist eigentlich selbst unter den besten Umständen für einen Nicht-Zeitfahrer wie mich kaum möglich. Mal sehen.

Mit Stefan haben wir aber auch noch ein heißes Eisen im Feuer morgen, hoffentlich hat er sich von seinen schweren Stürzen erholt und kann voll angreifen.

Ich bin froh wenn es geschafft ist.

Viele Grüße
Flo

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