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21.04.2016 | (rsn) – Das Thema Motordoping schlägt auch im Fahrerfeld weiter hohe Wellen. Nachdem die italienische Zeitung Corriere della Sera und die französische TV-Sendung Stade 2 über angeblichen Einsatz von Motoren bei den italienischen Rennen Strade Bianche und Coppi e Bartali berichtet hatten, haben sich bereits mehrere bekannte Profis zu Wort gemeldet.
Die bisher letzten in dieser Reihe sind nun Tom Boonen (Etixx-Quick-Step) und Alberto Contador (Tinkoff). Die beiden Top-Stars verurteilten die mögliche Verwendung von Motoren in Radrennen, doch der Belgier geht davon aus, dass angesichts der vom Radsportweltverband eingeführten Kontrollen kein Fahrer mehr Motoren einsetzen würde. Dass es in der Vergangenheit zu Betrug gekommen sei, hält der Klassikerspezialist aber für sehr wahrscheinlich.
"Man wäre naiv, würde man glauben, dass es in Fahrräder eingebaute Motoren nicht gibt“, sagte der 35-jährige Boonen dem TV-Sender Sporza. "Und wenn es sie gibt, dann gibt es sicher auch Fahrer, die versucht haben sie zu nutzen, aber ich glaube nicht, dass das jetzt noch geschieht.“
Für den mehrmaligen Flandern- und Roubaix-Gewinner ist das ganze Thema eine Frage der Ehre. "Jeder große Fahrer, der sich selbst respektiert, sollte niemals mit einem Motor in seinem Rad fahren. Das ist das allerunterstes Niveau. Ich würde niemals auch nur daran denken“, betonte Boonen und fügte dann aber auch noch ein ganz pragmatisches Argument an: „Nichts ist so einfach, wie einen Motor in einem Rad zu entdecken.“
Contador äußerte sich bei einem Sponsorentermin in Belgien auf entsprechende Fragen und forderte harte Strafen gegen Betrüger. "Zuerst gab es den Kampf gegen Doping. Das Bohei darum ist abgeklungen und nun gibt es die Angelegenheit mit dem mechanischen Betrug. Das ist schade. Ich denke, dass jemand, der dabei erwischt wird, Verantwortung dafür übernehmen muss. Eine lebenslange Sperre kann das einzige Urteil sein. Kein Pardon“, forderte der Spanier, der selbst schon einmal eine Dopingsperre absitzen musste.
Corriere della Sera und Stade 2 hatten in einer gemeinsamen Recherche am Rande der Strade Bianche und der Rundfahrt Coppi e Bartali Wärmebild-Kameras eingesetzt und wollten dabei in sieben Rädern auffällige Temperaturentwicklungen entdeckt haben. Namen von Fahrern wurden dabei nicht genannt.
Danach hatte unter anderem Gianni Bugno, Präsident der Fahrergewerkschaft CPA, die UCI aufgefordert, künftig auch Wärmebild-Kameras einzusetzen. Der Weltverband hatte sich aber mit dem Argument dagegen gewandt, dass sich „Magnetresonanz-Tests als die bei Weitem effektivste, zuverlässigste und genaueste Methode herausgestellt“ hätten.
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