Westmattelmanns Portugal-Tagebuch

44er Schnitt bei Hitze und auf welligem Terrain ist nicht ohne

Von Daniel Westmattelmann

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Daniel Westmattelmann (Kuota-Lotto) | Foto: Cor Vos

08.08.2015  |  (rsn) - Den drei Kilometer langen Transfer zum Start konnten wir heute (Freitag, d. Red) gemütlich mit dem Rad bewältigen und hatten somit Gelegenheit, uns noch etwas die Beine nach den Strapazen von gestern locker zu fahren. Kurz vor dem Start der welligen Etappe über 180 Kilometer haben wir noch gemeinsam einen Espresso genossen.

Nach der langen Neutralisation ging es zunächst wieder schnell los bei erneut sengender Hitze. Nach rund 30 Kilometern konnten sich fünf Fahrer vom Feld absetzen. Daraufhin wurde im Feld sehr kontrolliert gefahren, den Ausreißern aber nie mehr als zwei Minuten Vorsprung gewährt. Ich habe mich dabei darauf konzentriert, möglichst kleine Gänge zu fahren, damit die Beine morgen im Zeitfahren nicht so schwer sind, und möglichst viel zu essen und zu trinken, was mir mit fünf Riegeln, zwei Stücken Kuchen und unzähligen Flaschen auch gut gelungen ist.

Am Ende lief es wieder auf einen Massensprint hinaus, indem Chris Hatz leider knapp eine Top-Platzierung verpasst hat. Ich habe gut zwei Kilometer vor dem Ziel angefangen, die Beine für morgen auszufahren. Im Ziel wurden wir wie nach jeder Etappe von Brigitte Monreal mit kalten Getränken empfangen....

Die Etappe war vergleichsweise einfach, aber ein 44er Schnitt ist bei der Hitze und welligem Terrain auch nicht ohne. Die 200 Kilometer-Heimfahrt haben wir uns dann mit einem wohlverdienten Eis versüßt. Wenn wir gleich im Hotel angekommen sind, wird noch das Material für morgen gecheckt und dann geht's früh ins Bett. Am Samstag zählt schließlich jede Sekunde!

Bis morgen!
Euer Daniel

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