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06.07.2015 | (rsn) - Alle Jahre wieder ist es dasselbe traurigeSpiel: Die Autos der Teams, der Presse und auch der Organisation sind bei der Tour de France alles andere als sicher. In Antwerpen kam es in der Nacht vor der 3. Etappe gab es bereits zum dritten Mal im Verlauf dieser Frankreich-Rundfahrt zerbrochene Fensterscheiben.
Die belgische Polizei wollte beim Aufnehmen der Vorfälle vor Ort keine Auskunft über das Ausmaß des Schadens oder die Anzahl der Einbrüche geben, doch radsport-news.com zählte sieben Wagen, darunter ein Sponsorenauto, zwei von der Organisation, eines vom Team Lotto Soudal und drei nicht gebrandete PKWs. Unter den Mechanikern von Lotto Soudal und Etixx-Quick-Step, beide Teams nächtigten im Crowne Plaza Hotel im Süden der Stadt, sprach man gar von elf aufgebrochenen Vehikeln. Alle diese Autos parkten auf derselben, unbeleuchteten Seite des Hotels.
Doch Dunkelheit ist offensichtlich keine notwendige Voraussetzung für die offensichtlich gezielt der Tour folgenden Diebe. Denn Einbrüche wie diese sind bei der Tour keine Seltenheit und geschehen auch tagsüber. Für Lotto Soudal war es bereits der zweite am zweiten Tag in Folge, und auch beim Tour-Auftakt in Utrecht wurden während des Einzelzeitfahrens auf dem Presseparkplatz Scheiben zerschlagen und Kameras geklaut. Die ASO wies alle Medienvertreter deshalb per Mail daraufhin, am besten alle Wertsachen immer aus dem Auto mitzunehmen.
In Antwerpen ist fraglich, ob die Einbrecher fündig geworden sind. Das betroffene Auto von Lotto Soudal nämlich war komplett leer, es konnte also nichts gestohlen werden. Die Teams räumen aus Erfahrung jeden Abend ihre Autos bereits komplett aus. Über die Privatfahrzeuge gibt es bislang keine Auskünfte.
Das Problem ist übrigens kein rein französisches. Auch beim Giro d'Italia kommt es immer wieder zu ähnlichen Vorfällen, so wurde beispielsweise dem japanischen Fotografen Wei Yuet in diesem Jahr während der Etappe in Jesolo ebenfalls auf dem Presseparkplatz das gesamte Kamera-Equipment samt all seiner Kleidung gestohlen.
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