RSN-Rangliste, Platz 38: Marcel Sieberg

Im Zweier-Team zu Greipels zweiter deutschen Meisterschaft

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André Greipel (li.) und Marcel Sieberg nach Greipels Etappensieg bei der Tour de France 2014 | Foto: Cor Vos

28.11.2014  |  (rsn) – Auch in seiner zehnten Profisaison hat Marcel Sieberg (Lotto Belisol) den Ruf als zuverlässiger Helfer bestätigt. Zudem konnte er eine der wenigen sich bietenden Gelegenheiten auf ein eigenes Ergebnis nutzen.

„Eigentlich bin ich soweit mit meiner Saison zufrieden, auch wenn es einige nicht zu zufrieden stellende Ergebnisse gab“, erklärte Sieberg gegenüber radsport-news.com.

Mehr als  nur zufriedenstellend lief es für den 32-Jährigen zum Saisonbeginn die Katar-Rundfahrt, die er auf Rang sechs abschloss. Dass ihm aber die Teamerfolge wichtiger sind als seine eigene Erfolgsstor, unterstrich Sieberg auch bei der Benennung seines Highlights 2014.

„Das war die DM, wo wir es zum zweiten Mal hintereinander geschafft haben, mit André Greipel den Titel zu holen, obwohl wir wieder nur ein Zweier-Team waren“, so Sieberg.

Auch in der abgelaufenen Saison war der endschnelle Allrounder nicht von der Seite seines besten Freundes wegzudenken und unterstütze Greipel auch bei der der Tour de France, wo für Greipel der anvisierte Etappensieg heraussprang. „Die Tour war ein Hoch und Tief zugleich“, spielte Sieberg einerseits auf die beiden Lotto-Etappensiege an – den zweiten holte Tony Gallopin, der sich auch noch einen Tag im Gelben Trikot sonnen durfte.

Andererseits hatte das Team mit Greg Henderson sehr früh Greipels letzten Anfahrer verloren. „Somit waren wir nur noch mit vier, fünf Mann in den Sprints vertreten und gerade bei der Tour zählt jeder Fahrer, den man am Ende noch hat“, so Sieberg, der deshalb anfügte: „Ab und an hat uns auch einfach mal das Quäntchen Glück gefehlt.“

So etwa auch bei den Frühjahrsklassikern, wo gerade auf Kopfsteinpflaster nur wenig für das belgische WorldTour-Team zusammenlief und zu allem Überfluss sich auch noch Kapitän Greipel bei Gent-Wevelgem das Schlüsselbein brach. „Für die Klassiker hatten wir uns mehr ausgerechnet“, sagte Sieberg, der mit einer fiebrigen Erkältung für die Flandern-Rundfahrt ausgefallen war.

In der kommenden Saison – Siebergs bereits fünfter im Rennstall von Marc Sergeant – will der lange Schlacks wieder dazu beitragen, dass dem Team möglichst viele Erfolge gelingen. „Ich will mit der Mannschaft denen einen oder anderen großen Sieg einfahren. Außerdem freue ich mich schon auf viele packende Sprintfinals, in denen wir dann hoffentlich auf unseren kompletten Sprintzug zurückgreifen können“, hoffte er auf weniger Sturz- und Verletzungsprech.

 

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