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17.10.2014 | (rsn) – Nach dem GrandTour-Debüt bei der Vuelta a Espana peilt MTN-Qhubeka im kommenden Jahr eine der Wildcards der Tour de Franc an. Und die Chancen des südafrikanischen Zweitdivisionärs, für den auch Gerald Ciolek, Mailand-Sanremo-Gewinner von 2013 fährt, stehen gut, und zwar aus midnestens zwei Gründen.
Einmal, weil die Teamleitung auf dem Transfermarkt kräftig zugeschlagen hat. Gleich acht Neuzugänge kann MTN-Qhubeka bereits jetzt vermelden, darunter prominente Namen wie Edvald Boasson Hagen (Sky), Matthew Goss (Orica-GreenEdge), Theo Bos (Belkin) oder Tyler Farrar (Garmin-Sharp), die – von Bos abgesehen – allesamt schon Tour-Einsätze vorweisen können.
Der 27-jährige Boasson Hagen, wohl der Königstransfer von Manager Brian Smtih, hat sogar bereits zwei Etappen der Frankreich-Rundfahrt gewinnen können, der drei Jahre ältere Farrar sicherte sich 2011 einen Etappensieg. Aber nicht nur der personell und qualitativ deutlich aufgestockte Kader verbessert die Aussichten auf eine Einladung zum größten Radrennen der Welt.
Auch die Tatsache, dass derzeit erst 17 der 18 WorldTour-Lizenzen vergeben sind, trägt dazu bei. Sollte es dabei bleiben, so könnte sich die Zahl der Wildcard-Teams für die Tour de France nämlich von vier auf fünf erhöhen – und Smith hofft, dass seine Mannschaft eines davon sein wird. Es wäre das erste Mal in der ihrer Geschichte, dass ein Rennstall aus Afrika am Start der Tour de France stünde.
„Wir nehmen nichts als selbstverständlich an“, schränkte Smith allerdings gegenüber cyclingnews.com ein und listete die Namen der Kandidaten auf, die seiner Meinung nach für eine Wildcard in Frage kommen. „Cofidis wird sicher dabei sein, aber auch Bretagne, IAM, Bora, die sehr gut dieses Jahr gefahren sind und die für den deutschen Radsport eine Schlüsselposition besitzen.“
Beim Treffen mit dem Tour-Organisator ASO will Smith natürlich mit seinen prominenten Neuzugängen punkten. „Ich denke, dass das Grüne Trikot eine Option sein könnte, aber wir würden sicherlich auf Etappensiege fahren“, kündigte er an.
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