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11.10.2013 | (rsn) - Thor Hushovd hat seinem norwegischen Meistertrikot in Huairou Studio City alle Ehre gemacht und die 1. Etappe der Peking-Rundfahrt für sich entschieden. Allerdings musste sich der BMC-Profi nach 190,5 Kilometern ganz schön strecken, um mit dem sogenannten Tigersprung auf der Ziellinie noch am Slowenen Luka Mezgec (Argos-Shimano) vorbeizukommen. Platz drei ging an Nikolas Maes (Omega Pharma - Quick-Step).
„Besser konnte es nicht losgehen", freute sich Hushovd, der mit dem Sieg in Peking trotz einer verkorksten Klassiker-Saison auch ein zufriedenes Jahres-Fazit ziehen kann: „Ich habe einige Siege gefeiert und bin mit meinem Jahr glücklich."
In China wird der 35-Jährige am Samstag im Roten Trikot des Gesamtführenden an den Start der 2. Etappe in Richtung Yanqing gehen. „Da würde ich das Trikot gerne noch verteidigen, aber danach kommen zwei harte Bergetappen", weiß Hushovd, dass der Gesamtsieg trotz des gelungenen Auftakts für ihn wohl kaum in Reichweite sein dürfte.
Vierter wurde zum Auftakt Maes' italienischer Teamkollege Alessandro Petacchi vor Michael Matthews (Orica-GreenEdge) aus Australien und dem Spanier Enrique Sanz Unzue (Movistar). Rüdiger Selig (Katusha) belegte als bester Deutscher einen guten siebten Platz. Der Franzose Nacer Bouhanni (FDJ), Belgiens Jonas Vangenechten (Lotto-Belisol) und Roberto Ferrari (Lampre-Merida) aus Italien komplettierten die Top Ten.
Den Sprint um den Tagessieg eröffnete Matthews bereits früh, nachdem das Orica-GreenEdge-Team das Feld auf die Zielgerade geführt hatte. Am Hinterrad des Australiers zog Petacchi mit und übernahm 100 Meter vor dem Ziel die Spitze. Doch der Weg zur Linie war noch weit und so ging zunächst Mezgec an dem Routinier vorbei, bevor auf der Ziellinie dann Hushovd einen lehrbuchartigen Tigersprung vollführte und sein Vorderrad am Slowenen vorbeischob, der damit weiter auf seinen ersten Saisonsieg warten muss.
Damit belohnte Hushovd seine Mannschaft, die auf den letzten 20 Kilometern der Etappe an der Spitze des Feldes viel gearbeitet und so dafür gesorgt hatte, dass alle Ausreißer gestellt wurden. „Sie hatten 20 Kilometer vor dem Ziel noch mehr als zwei Minuten Vorsprung. Das hat uns etwas nervös gemacht", gab der Weltmeister von 2010 im Sieger-Interview zu. „Aber meine Jungs haben alles gegeben."
Als letzter Ausreißer wurde fünf Kilometer vor dem Ziel der Belgier Sander Cordeel (Lotto-Belisol) eingeholt, der sich unterwegs aber immerhin den einzigen Bergpreis des Tages gesichert hatte und somit am Samstag im Bergtrikot starten darf. Cordeel war direkt nach dem Start gemeinsam mit seinem Landsmann Willem Wauters (Vacansoleil-DCM), dem Japaner Ryota Nishizono (Champion System) und dem Italiener Davide Vigano (Lampre-Merida) davongefahren.
Das Quartett erarbeitete sich zwischenzeitlich bis zu neun Minuten Vorsprung, doch dann fiel als erstes Vigano ins Hauptfeld zurück. Der Italiener kämpfte offensichtlich mit seinem Körper, erreichte nämlich am Ende mit elf Minuten Rückstand erst ganz allein mehr als sechs Minuten nach dem letzten anderen Fahrer auf Rang 153 das Ziel.
Seine drei Mit-Ausreißer blieben zwar länger zusammen, bekriegten sich aber schon während der Etappe immer wieder an den Zwischensprints und zeigten so, dass in der Gruppe keine besonders große Einigkeit herrschte. Etwas mehr als 30 Kilometer vor dem Ziel versuchte es dann Nishizono mit einem Solo, doch Cordeel konterte die Attacke kurz darauf, fuhr am Japaner vorbei und anschließend allein in Richtung Ziel. Am Ende aber waren die Teams der Sprinter, die im Finale alle abwechselnd das Tempo machten, stärker als der Belgier.
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