WM-Straßenrennen:Schweizer beklagt extreme Bedingungen

Cancellara: „Das Resultat ist eigentlich fast sekundär"

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Fabian Cancellara im WM-Straßenrennen | Foto: ROTH

29.09.2013  |  (rsn) – Im WM-Straßenrennen von Florenz wurde es für Fabian Cancellara nichts mit der erhofften Medaille. Nach 272,5 schweren Kilometern von Lucca nach Florenz belegte der Schweizer, der im Zeitfahren am Mittwoch die Bronzemedaille gewonnen hatte, den zehnten Platz, 34 Sekunden hinter dem neuen Weltmeister Rui Costa.

Doch Cancellara trauerte angesichts der extremen Witterungsbedingungen am letzten Tag der 80. Welt-Titelkämpfe weniger einem entgangenen Podiumsplatz nach, sondern war froh, heil durch das Rennen gekommen zu sein. „Das Resultat ist eigentlich fast sekundär. Ich darf mich glücklich schätzen, heute ohne Sturz ins Ziel gekommen zu sein. Es waren sehr schwere Bedingungen“, so der 32-jährige Berner, der nach Stürzen schon früh im Rennen zwei seiner Teamkollegen verlor. Oliver Zaugg verletzte sich am Fußgelenk, Martin Elmiger zog sich eine Schulterverletzung zu, wie Swiss Cycling am Abend mitteilte.

Cancellara selbst hielt sich im strömenden Regen immer in den vorderen Regionen auf, meist begleitet von einigen seiner Helfer. Doch als Vincenzo Nibali und Joaquim Rodriguez auf der letzten Runde im Fiesole-Anstieg mit ihren Attacken das Finale eröffneten, konnte der Schweizer Kapitän wie so viele andere der Mit-Favoriten nicht mehr folgen.

Schließlich kam Cancellara in der ersten, elfköpfigen Verfolgergruppe ins Ziel am Nelson Mandela Forum und sicherte sich im Sprint noch Rang zehn. „Schlussendlich hat es am zweitletzten Anstieg nicht gereicht. Dort haben dann die Bergfahrer richtig Gas gegeben“, schilderte Cancellara die entscheidende Szene.

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