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15.05.2013 | (rsn) – Ramunas Navardauskas (Garmin-Sharp) hat die 11. Etappe des 96. Giro d’Italia gewonnen. Der 25 Jahre alte Litauer, der im vergangenen Jahr zwei Tage das Rosa Trikot trug, setzte sich über 182 Kilometer von Cave del Predil nach Erto als Solist 1:08 Minuten vor dem Italiener Daniel Oss (BMC) durch und feierte den bisher größten Erfolg seiner Karriere.
Oss’ Landsleute Stefano Pirazzi (Bardiani-Valvole/+2:59) und Salvatore Puccio (Sky/3:07) belegten die Plätze drei und vier vor Paul Martens (Blanco), der als bester deutscher Fahrer nach einer erneut starken Leistung zeitgleicher Fünfter wurde, gefolgt vom Italiener Danilo Di Luca (Vini Fantini) und dem Spanier Egoi Martinez (Euskaltel-Euskadi).
Navardauskas, dessen Kapitän Ryder Hesjedal gestern großen Rückstand kassierte und keine Chance mehr auf die Titelverteidigung hat, zählte zu einer ursprünglich rund 20 Fahrer starken Ausreißergruppe, zu der auch die beiden Deutschen Martens und Patrick Gretsch (Argos-Shimano) gehörten. Der Erfurter versuchte es zwischenzeitlich mit einer Soloattacke, wurde aber noch vor dem Schlussanstieg von Navardauskas und Oss wieder gestellt und landete am Ende auf Rang 17 (+4:20).
„Nachdem Ryder gestern einen schlechten Tag hatte, haben wir im Team die Taktik umgestellt. Ich war froh, dass Oss im Finale an meiner Seite war und wir haben gut harmoniert. Ich wollte aber unbedingt einen Sprint gegen ihn vermeiden“, sagte der Etappengewinner im Ziel.
„Es war nicht geplant, in die Fluchtgruppe zu gehen, aber es war eine Chance“, sagte der 26-jährige Oss, der im Schlussanstieg Navardauskas Tempoverschärfung nicht mehr folgen konnte. „Die Leute am letzten Anstieg haben mich angefeuert, das war ein tolles Erlebnis", so der BMC-Neuzugang, der sein bisher bestes Ergebnis im Trikot des US-Teams einfuhr.
Sein zweitbestes Ergebnis beim diesjährigen Giro gelang Blanco-Profi Martens, der bei John Degenkolbs Sieg auf der 5. Etappe bereits Dritter geworden war. „Mein fünfter Platz stellt mich sehr zufrieden, ich denke, dass das beinahe das Maximum war", so der 29-Jährige zu Radsport News. Martens hofft zudem, eine weitere Chance in der zweiten Giro-Hälfte zu bekommen: „Bisher lief alles gut, darum hoffe ich, nochmals um einen Etappensieg mitfahren zu koennen", erklärte er.
Vincenzo Nibali (Astana) behauptete sein Rosa Trikot, nachdem die Favoriten im knapp acht Kilometer langen Schlussanstieg keine Attacken mehr gestartet hatten. Auf den ersten acht Plätzen des Gesamtklassements gab es keine Änderungen. Mit einer späten Attacke verbesserte sich der Spanier Benat Intxausti (Movistar) vom elften auf den neunten Platz.
Die Favoritengruppe kam mit 5:41 Minuten Rückstand ins Ziel, Intxausti, der im Zeitfahren am vergangenen Samstag das Rosa Trikot trug, war 18 Sekunden früher an der Bergankunft. Titelverteidiger Hesjedal kassierte weiteren Rückstand und fiel im Gesamtklassement auf Rang 37 zurück, bei nunmehr mehr als 31 Minuten Rückstand.
Cadel Evans (BMC) bleibt nicht nur Zweiter des Gesamtklassements, 41 Sekunden hinter Nibali, sondern als punktbester Fahrer auch Träger des Roten Trikots. Pirazzi baute seine Führung in der Bergwertung aus. Der Pole Rafal Majka (Saxo-Tinkoff) führt unverändert die Nachwuchswertung an, fiel in der Gesamtwertung aber auf Rang elf zurück.
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