Drei Tage von De Panne

Auch Chavanel und Terpstra Gewinner des Tages

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Sylvain Chavanel (Omega Pharma - Quick-Step) | Foto: ROTH

26.03.2013  |  (rsn) – Auch wenn es zum am Ende nicht zum Sieg langte, konnte Omega Pharma - Quick-Step mit dem Auftakt der Drei Tage von De Panne zufrieden sein. Doch es waren nicht die beiden Sprinter Tom Boonen und Mark Cavendish, die für das Ergebnis sorgten, sondern Titelverteidiger Sylvain Chavanel und der Niederländische Meister Niki Terpstra.

Das Duo kam mit der ersten Gruppe ins Ziel und belegte die Plätze vier (Chavanel) und sechs (Terpstra). Damit haben die beiden Allrounder beste Aussichten im Kampf um den Gesamtsieg, zumal sie die mit Abstand besten Zeitfahrer der zehnköpfigen Gruppe sind, die am Dienstag das Ziel in Zottegem mit neun Sekunden Vorsprung auf das Hauptfeld erreichten.

„Es ist immer besser vorne zu bleiben”, sagte Chavanel nach dem Rennen. „Mit Niki und mir können wir jetzt mit Blick auf das Gesamtklassement zwei Karten spielen und ich denke, dass wir heute einen guten Job erledigt haben. Unsere Taktik war eigentlich auf Cavendish und eine Sprintankunft ausgerichtet. Im Finale sind wir dann aber den Attacken gefolgt, als Sagan das Rennen explodieren ließ.“

Zwar blieben Chavanel und Terpstra im Sprint gegen den Slowaken erwartungsgemäß chancenlos, doch waren die beiden neben Sagan die Gewinner des Tages – was auch Chavanel wusste: „Wir haben jetzt einige Sekunden im Gesamtklassement gut gemacht und können auf das Einzelzeitfahren am Donnerstag bauen“, warf der 33-Jährige schon einen Blick auf die letzte Etappe.

Noch einige Tage weiter reichen die Gedanken von Teamkollege Boonen, der am Sonntag bei Gent-Wevelgem noch gestürzt war, aber nur zwei Tage später den Start wagte, um Rennkilometer für die Flandern-Rundfahrt am Sonntag zu sammeln. „Mein Knie schmerzt immer noch ein bisschen“, erklärte der Belgische Meister, der in diesem Jahr nicht unbedingt vom Glück verfolgt ist. „Aber bedenkt man, dass normalerweise der zweite Tage nach einem Sturz der schlimmste ist, lief es nicht so schlecht.“

Zufrieden konnte Boonen auch mit der Leistung seines Teams sein, das im Finale das Rennen kontrollierte und sich in wechselnder Besetzung – darunter auch Boonen selbst - an der Spitze der Favoritengruppe zeigte. „Ich denke, wir haben ein gutes Rennen gezeigt, zumal unsere beiden Jungs für das Gesamtklassement vorne dabei waren - was sehr wichtig ist“, sagte der 32-Jährige, der noch zwei Möglichkeiten hat, sich für die „Ronde“ zu testen.

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