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07.02.2013 | (rsn) – Nachdem er zuvor als Einzelkämpfer erfolgreich gewesen war, konnte Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step) am vorletzten Tag der Katar-Rundfahrt von der Vorbereitung seiner Helfer profitieren. Der 27 Jahre alte Brite gewann am Donnerstag die 5. Etappe der Katar-Rundfahrt über 154 Kilometer vom Al Zubara Fort nach Madinat Al Shamal im Massensprint knapp vor dem Weißrussen Yauheni Hutarovych (Ag2) und dem Litauer Aidis Kruopis (Orica-GreenEdge).
Mit seinem dritten Sieg in Folge baute Cavendish seine Führung in der Gesamtwertung aus und liegt nun 15 Sekunden vor dem US-Amerikaner Brent Bookwalter (BMC). Dritter ist weiterhin Bookwalters Landsmann und Teamkollege Taylor Phinney (+:20).
„Als Einheit sind wir heute unglaublich gut gefahren. Im Finale sind wir zusammen geblieben”, lobte Cavendish seine Mannschaftschaftskollegen. „Einige andere Teams haben versucht, die Spitze zu übernehmen. Ich denke, sie hatten in den vergangenen Tagen an Selbstbewusstsein gewonnen. Aber in letzter Minute kam mein gganzes Team zu mir und wir sind losgezogen.“
„Wir wussten, wenn wir heute durchkommen würden, würde es morgen einfach werden”, so Cavendish zu seinen Aussichten, am Freitag seinen zweiten Gesamtsieg in einer Rundfahrt unter Dach und Fach zu bringen. „Außerdem ist heute Zdenek Bakalas Geburtstag (Sponsor des Teams). Das heute war ein tolles Geschenk für ihn.“
Sein bestes Ergebnis bisher fuhr der Erfurter John Degenkolb (Argos-Shimano ein), der Etappensechster wurde. Der Cottbuser Roger Kluge (NetApp-Endura) belegte Rang zehn. Vor Degenkolb landeten die beiden Briten Adam Blythe (BMC/4.) und Luke Rowe (Sky/6.), hinter ihm kamen der Norweger Alexander Kristoff (Katusha), der Französische Meister Nacer Bouhanni (FDJ) und der Australier Heinrich Haussler (IAM) ins Ziel.
Besonders viele Fleißpunkte verdiente sich auf der 5. Etappe der diesjährigen Katar-Rundfahrt Cavendishs Teamkollege Niki Terpstra. Der Niederländische Meister bereitete seinem Kapitän nicht nur den Sprint mustergültig vor, sondern war einer von drei Ausreißern, die sich ind er Spätphase des Rennens vom Feld abgesetzt hatten. Der 28-jährige Terpstra und der Österreicher Bernhard Eisel folgten einer Attacke von Phinney, der sich nach dem letzten zwischensprint rund 27 Kilometer vor dem Ziel abgesetzt hatte.
Da aber Phinney und auch Eisel im Gesamtklassement eine unmittelbare Gefahr für Cavendish darstellten, sorgte Omega Pharma-Quick Step dafür, dass die Ausreißer bereits 15 Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt waren.
"Die Jungs wollten etwas unternehmen, weil sie aus dem letzten Jahr wussten, wie hart der Rundkurs hier war", begründete BMC-Sportdirektor Jackson Stewart den späten Angriff. "Leider war der Wind heute nicht so stark."
Im Finale spannte sich zunächst BMC vor das Feld, abgelöst von Orica-GreenEdge und Omega Pharma-Quick Step, das auf den letzten drei Kilometern fünf Mann nach vorn geschickt hatte. Kurzzeitig noch einmal von Orica-GreenEdge verdrängt, jagten dann Cavendishs Helfer als Erster durch den letzten Kreisverkehr durch den Ziel.
Terpstra lieferte den Träger des Gelben Trikots dann rund 300 Meter vor dem Ziel ab, doch Cavendish hatte dann einige Mühe, den Angriff von Hutarovych abzuwehren. Der Weißrussische Meister kam auf den letzten Metern noch stark auf, doch nicht mehr am Gesamtführenden der Rundfahrt vorbei.
Zurückhaltender agierte diesmal Degenkolbs Argos-Shimano-Mannschaft. Nach dem Ausfall von Koen de Kort, der gestern mit einem Schlüsselbeinbruch das Rennen beenden musste, und den bisher erfolglosen Darbietungen in den Sprintfinals ließ das Team diesmal andere arbeiten. Degenkolb kam offensichtlich auch so gut zurecht und konnte als Sechster sein bisher betes Ergebnis dieser Saison einfahren.
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