Mit 10. Etappensieg bei Tour Down Under

Greipel greift McEwens Rekord an

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André Greipel bejubelt seinen zehnten Etappensieg bei der Tour Down Under. | Foto: ROTH

19.01.2012  |  (rsn) – Am dritten Tag der Tour Down Under feierte André Greipel (Lotto-Belisol) ein kleines Jubiläum. Der 29 Jahre alte Hürther brachte bei der fünften Teilnahme seinen zehnten Etappensieg unter Dach und Fach und rückt damit immer näher an Rekordhalter Robbie McEwen (12 Tagessiege) heran.

Im Gegensatz zum fast 40 Jahre alte Australier hat Greipel die Rundfahrt durch Südaustralien aber auch schon zwei Mal gewonnen. Große Hoffnungen auf einen dritten Gesamtsieg macht er sich angesichts des Profils allerdings nicht: „Ich bin glücklich, wieder vorne zu liegen, aber die Etappe am Samstag zum Willunga Hill ist zu schwer für mich. Mit zwei Etappensiegen haben wir unser Ziel schon erreicht. Wir können nicht alles haben und nehmen es jetzt Tag für Tag“, kündigte der Mann im orangefarbenen Trikot an.

Zumindest zwei weitere Chancen auf Tagessiege bieten sich Greipel – und zwar am Freitag auf der 4. Etappe über 130 Kilometer von Norwood nach Tanunda und am Sonntag in Adelaide, wo die Tour Down Under traditionell auf einem Rundkurs endet.

Auf der Königsetappe am Samstag, die erstmals in der Geschichte des Rennens mit einer Bergankunft am Old Willunga Hill endet, wird der Sprinter keine Rolle spielen. In den vergangenen Jahren stand der Anstieg zwar ebenfalls regelmäßig im Programm, allerdings nicht als Zielankunft.

Favorisiert sind deshalb die kletterstarken Klassikerspezialisten wie der fünftplatzierte Australier Simon Gerrans (GreenEdge/Down Under-Sieger 2006), der Belgier Jan Bakelants (RadioShack-Nissan / Gesamtsechster) und der Italiener Alessandro Ballan (BMC) sowie Allrounder wie der zweitplatzierte Schweizer Martin Kohler (BMC), der Belgier Thomas De Gendt (Vacansoleil-DCM / Gesamtvierter), der Norweger Edvald Boasson Hagen (Sky / Gesamtsiebter), der Spanier Alejandro Valverde (Movistar) oder auch der Münsteraner Linus Gerdemann (RadioShack-Nissan), die allesamt maximal 20 Sekunden Rückstand auf Greipel aufweisen.

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