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17.02.2011 | (rsn) - Der lange Tag begann für uns früh um sieben Uhr: Frühstück mit Sack und Pack, da es um acht Uhr mit dem Bus zum Hafen ging. Dort angekommen sind wir in den schnellsten Catamaran der Welt – die Shina - eingestiegen und mit ca 100km/h übers Meer zum Start gedüst! Das war schon beeindruckend - und auch komfortabler, als die 250 Kilometer Transfer mit dem Auto zu bewältigen.
Nach der langen Anreise ging’s pünktlich mit der längsten Etappe (208km) los. Nach drei Kilometern schon stand die fünfköpfige Spitzengruppe und dank des Gegenwinds waren die ersten beiden Stunden auch recht easy. Dann kam mehr und mehr der Wind von der Seite und es wurde ein bissl nervös im Feld, aber auf die befürchtete Kante ging es nicht. Die Ausreißer wurden dann so ca. 15 Kilometer vor dem Ziel gestellt, und es ging ins Finale.
Wir hatten gerade unseren Plan geschmiedet und wollten an die Spitze stoßen, als es über eine kleine Kuppe um die Ecke ging und wir voll in den Verkehr kamen. Der Wind wind kam - anders als erwartet - von rechts und wir steckten voll im Feld fest. Wir haben uns dann kurzzeitig verloren, aber schnell wieder gefunden. Nur war es da leider schon zu spät, denn ich war mit meinen Kräften am Ende. Mehr als ein 14. Platz war deshalb nicht mehr drin.
Zurück zum Hotel mussten wir dann auch wieder über 200 Kilometer Transfer bewältigen, so dass wir erst gegen 20:30 Uhr auf den Zimmern waren. Simoni (Simon Geschke, d. Red.) bekam noch eine Massage, da morgen sein großer Tag kommen soll. Der Rest von uns ist ans Buffet gestürmt. Mittlerweile schlafen meine Teamkollegen wohl, da morgen um acht Uhr schon Frühstück ist...und ich mache jetzt auch die Augen zu.
Gute Nacht,
Euer Roger
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