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08.02.2011 | (rsn) - Wo ist der Wind hin? Das haben sich heute sicher viele gefragt, aber nach der gestrigen sehr harten Etappe waren bestimmt auch genauso viele froh, dass er heute nicht blies.
Somit begann die Etappe verhältnismäßig ruhig. Nach fünf Kilometern stand auch schon die Fluchtgruppe und man hatte Zeit, um die Beine zu lockern und auch mit dem ein oder anderen Kollegen über den Winter reden... man hat sich ja lange nicht gesehen!
Der Wind wurde zum Ende der Etappe zwar stärker, aber da wir ihn meistens direkt von vorne bekamen, bestand heute keine Gefahr einer Windkante. Dafür war ein hektisches Sprintfinale zu erwarten - und so kam es dann auch. Die Sprinterteams versuchten auf den letzten fünf Kilometern ihre Züge zu formieren, aber dies gelang keinem so richtig.
Auch wir scheiterten mit einem langen ICE. Ronan, Simon und Albert brachten die restlichen vier Waggons vor dem ersten Kreisel in eine vordere Position. Für Kenny war dann Schluss beim nächsten Kreisel, wo er Koen, Tom und mich unter den vordersten Zehn platzierte. Von den beiden wurde ich dann super bis zum letzten Kreisel unterstützt.
Leider konnten wir gegen den fünf Mann starken Leopard-Zug nicht mehr viel tun und waren auch ein bisschen auf der rechten Seite blockiert. Dadurch musste ich schon sehr früh den Sprint eröffnen, um zur Spitze aufzuschließen. Dabei blieb es dann auch.
Mit meinem fünften Platz sind wir aber alle super zufrieden! Für das erste Rennen haben wir uns schon ganz gut zusammen gefunden und müssen jetzt nur noch Feintuning betreiben: "Übung macht den Meister/Sieger)!"
In diesem Sinne noch einmal danke ans Team - good job, guys!
Bis übermorgen
Roger
Das Skil-Shimano-Trio Roger Kluge, Martin Reimer und Simon Geschke wird in den kommenden Wochen abwechselnd in einem Tagebuch auf Radsport News von der Katar-Rundfahrt (6. – 11. Feb.) und der darauf folgenden Oman-Rundfahrt (15. – 20. Feb.) berichten.
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