Vuelta a Espana: Die Strecke - Teil 1

Eine Woche für Sprinter und Zeitfahrer

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Vuelta a Espana 2008

Foto: ROTH

26.08.2009  |  (rsn) - Am Samstag beginnt mit der Vuelta a Espana (29. Aug. - 20. Sep.) in den Niederlanden die letzte große Rundfahrt der Saison. In einer dreiteiligen Serie stellt Radsport News die Strecke vor. Teil 1: Etappen 1 - 7:

Samstag, 29. August, 1. Etappe: Assen, 4,5 Kilometer

Die Spanien-Rundfahrt startet in diesem Jahr in den Niederlanden. Zum Auftakt steht diesmal kein Mannschaftszeitfahren, sondern ein Prolog auf dem Programm. Die 4,5 Kilometer führen, wie in den Niederlanden nicht anders zu erwarten, über flaches Terrain. Große Zeitabstände sind auf der Motorrad-Rennstrecke von Assen nicht zu erwarten.

Sonntag, 30. August, 2. Etappe: Assen – Emmen, 202 Kilometer

Auch die 2. Etappe führt über niederländischen Boden, das Terrain ist erneut topfeben. Der Kategorie-4-Anstieg wurde wohl nur ins Programm genommen, um das Bergtrikot vergeben zu können. Ein Massensprint ist sehr wahrscheinlich.

Montag, 31. August, 3. Etappe: Zutphen – Venlo, 185 Kilometer

Der Vuelta-Tross befindet sich weiterhin in den Niederlanden. Das Profil der 3. Etappeist ist erneut sehr sprinterfreundlich, so dass man in Venlo wieder mit einem Massensprint rechnen kann. Nach 92 Kilometern macht das Peloton auch einen 30 Kilometer langen Abstecher nach Deutschland.

Dienstag, 1. September, 4. Etappe: Venlo – Lüttich, 225,5 Kilometer

Am vierten Tag der Rundfahrt verlässt das Feld die Niederlande und erreicht Belgien. Unterwegs werden Streckenabschnitte vom Amstel Gold Race und von Lüttich-Bastogne-Lüttich befahren. Der Cauberg steht als Kategorie-4-Berg gleich zwei Mal im Programm. Neben einem weiteren Anstieg der 4. Kategorie muss die vom Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich bekannte Cote de St. Nicolas 13 Kilometer vor dem Ziel gemeistert werden. Das Terrain wird etwas anspruchsvoller, aber dennoch wird in Lüttich wohl eine größere Gruppe um den Tagessieg kämpfen.

Mittwoch, 2. September: Ruhetag

Donnerstag, 3. September, 5. Etappe: Tarragona - Vinaros, 174 Kilometer

Nach dem Ruhetag kehrt die Vuelta in die Heimat zurück. Auf der 5. Etappe steht mit dem Kategorie-2-Anstieg Col de Fatxas der bis dahin schwerste Berg der Rundfahrt im Programm -allerdings schon bei Kilometer 49, so dass er keine vorentscheidende Bedeutung haben wird. Vielmehr kann man davon ausgehen, dass die Sprinter an diesem Tag wieder zuschlagen werden. Allerdings müssen die schnellen Männer acht Kilometer vor dem Ziel noch über den nicht klassifizierten Alto la Ermita kommen.

Freitag, 4. September, 6. Etappe: Xativa – Xativa, 177 Kilometer

Mit drei Bergwertungen der 3. Kategorie ist das sechste Teilstück rund um Xativa wellig, für die Sprinter aber erneut machbar. Wieder steht zehn Kilometer vor dem Ziel ein nicht als Bergwertung gekennzeichneter Anstieg im Programm. Haben die Sprinter diesen gemeistert, wird einer weiteren Massenankunft nichts mehr im Wege stehen.

Samstag, 5. September, 7. Etappe: Valencia- Valencia, 30 Kilometer (EZF)

Eine Woche nach dem Prolog steht in Valencia das nächste Zeitfahren auf dem Programm. Der 30 Kilometer lange Kampf gegen die Uhr wird dem Gesamtklassement klarere Konturen geben. Start und Ziel befinden sich auf der Formel-1-Rennstrecke von Valencia. Das Profil ist flach, so dass vor allem gute Rouleure den Kampf um den Tagessieg unter sich ausmachen werden. Die Kletterspezialisten müssen darauf achten, ihren Rückstand in Grenzen zu halten.

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