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20.08.2009 | (rsn) - Das Leben kann manchmal ungerecht sein. Während sich die Medienvertreter mit dem kleinen Drei-Sterne-Hotel Summerhin House zufriedengeben müssen, dürfen sich die Fahrer der Tour of Ireland im Fünf-Sterne-Luxushotel Ritz Carlton wie die Könige fühlen.
Ich will mich aber nicht beklagen. Auch nicht darüber, dass Mark Cavendish kein Interesse an einem Interview hatte. "Do you have a minute for a German..." - "No". Und weiter ging er. Macht er jetzt einen auf Lance Armstrong und gibt keine Interviews mehr oder lag es am Wort "German"? Denn die deutschen Journalisten stellen ja nur blöde Fragen über Doping - so scheinen manche der Profis zu denken. Dabei wollte ich ihm doch gar nichts Böses.
Wie erwähnt gibt auch Armstrong keine Interviews. Zu "busy" sei er. So wird auch meine Anfrage abgelehnt. Er sei nur vor der Etappe am Bus zu erreichen, heißt es. Im Gegensatz zu Cavendish ließ er sich bisher auch noch nicht in der Öffentlichkeit blicken. Aber spätestens morgen am Start muss sich Armstrong ja zeigen. Und dann werde ich am Bus sein.
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