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04.07.2009 | (rsn) - Als ich am frühen Abend im Hotelzimmer gesessen und mir die letzten Fahrer des Zeitfahrens im TV angeschaut habe, konnte ich es noch gar nicht richtig glauben, dass ich vorher selber auf der Strecke unterwegs war und meine erste Tour nun begonnen hat.
Bevor ich um 16:41 Uhr auf die Strecke ging, stieg die innere Anspannung und die Aufregung dann doch noch ganz schön in mir auf. Am Morgen sind wir die Strecke bereits zweimal abgefahren. Da ich relativ früh dran war, konnte ich kurz vor den ersten Startern noch ein weiteres Mal den Kurs abfahren und dabei die eindrucksvolle Kulisse bewusst wahrnehmen. Danach habe ich mich nur noch für 15 Minuten auf die Rolle gesetzt. Zwischen den LKW's und Bussen aller Teams, die dicht an dicht im Hafen von Monaco standen, war die Luft alles andere als angenehm und auf der Rolle schwitzten alle um die Wette.
Während des Zeitfahrens habe ich mich sehr wohl gefühlt und auch alles gegeben - außer in den Kurven, wo ich überhaupt kein Risiko eingehen wollte. Einzelzeitfahren ist nicht gerade meine Stärke. Somit bin ich mit meiner Leistung auch ganz zufrieden. Natürlich hat es am Ende nicht zu einem erwähnenswerten Ergebnis gereicht, aber die Form passt und die Tour kann morgen so richtig beginnen.
Bis morgen,
Euer Johannes
Johannes Fröhlinger feiert in diesem Jahr seine Tour-Premiere. Das 24-jährige Klettertalent vom Milram-Team wird in den nächsten drei Wochen auf Radsport News Tagebuch führen und den Lesern von seinen Erlebnissen auf und neben der Strecke berichten.
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