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20.07.2007 | Im Vergleich zu den schweren Bergetappen am Wochenende und am Dienstag war das heute fast so etwas wie „aktive Erholung“. Auch wenn die Etappe in einem extrem schnellen Tempo absolviert wurde, konnte ich immer in vorderen Positionen mitrollen und mich dabei schonen.
Wie wichtig es ist, immer aufmerksam zu sein und recht weit vorne im Feld zu fahren, hat der Tag heute gezeigt. Christophe Moreau hat auf einer Windkante einen Moment nicht aufgepasst und schon war er abgehängt. Bei der Tour kann jede Sekunde der Unaufmerksamkeit ganz schnell bestraft werden.
Weil wir schon gegen 17 Uhr im Ziel waren und nur wenige Kilometer Transfer hatten, bleibt heute mehr Zeit um wieder runterzukommen, sich zu entspannen, mit den Kollegen ein Schwätzchen zu halten, einfach abzuschalten. Nach dem gestrigen schlimmen Tag mit der positiven Dopingprobe von Patrik Sinkewitz ist das auch nötig. Ich kann hier nur noch mal wiederholen, was ich schon gegenüber der Presse gesagt habe: Wenn die B-Probe das Ergebnis der A-Probe bestätigt, dann ist es völlig idiotisch, was Patrik gemacht hat. Ich verstehe nicht, wie man so mit seiner Existenz spielen kann. Andererseits zeigt die positive Probe doch auch, dass die Kontrollen greifen.
Nachdem ich das Weiße Trikot abgeben musste, hatte ich erwartet, dass das Medieninteresse um meine Person nachlässt. Am Mittwoch war nichts davon zu spüren. Natürlich belastet es im Hinblick auf die Rennen, wenn man immer wieder Rede und Antwort stehen muss. Aber ich bin bereit Stellung zu beziehen und dafür zu kämpfen, dass meine und die Glaubwürdigkeit meines Teams nicht unter den Ereignissen leidet.
Auf der Etappe heute konnte ich Kräfte sparen und Kräfte sammeln im Hinblick auf die Pyrenäen. Dort wollen wir noch etwas probieren – entweder für Kim Kirchen oder auch für mich, wenn ich mich gut fühlen sollte.
Linus Gerdemann ist einer von 19 deutschen Fahrern, die bei der 94. Tour de France an den Start gehen. Für den 24-jährigen Münsteraner mit Wohnsitz in der Schweiz ist es die erste Teilnahme am größten Radrennen der Welt. Exklusiv auf Radsport aktiv führt der T-Mobile-Hoffnungsträger in den nächsten drei Wochen sein Tour-Tagebuch.
Die Abschlussetappe habe ich total genossen und den Kollegen im Feld ist es wohl nicht anders ergangen. Vor allem die Einfahrt auf die Champs Elysees über den Place de la Concorde war einmalig – wi
Gestern hatte ich gesagt: Beim Zeitfahren fahre ich schnell los und schaue, wie es geht. Es ging gut. Es ging richtig gut. Ich konnte richtig Gas geben und hatte unterwegs prima Zeiten. Für mich war
Meinem Zimmerkollegen Axel Merckx hätte ich bei seiner letzten Tourteilnahme den Etappensieg gegönnt. Leider hat es nicht ganz gereicht. Aber für ihn war es trotzdem ein einmaliges Erlebnis. Er be
Heute hieß es nach drei Tagen Abschied nehmen von „unserem“ wunderschönen Hotel in Pau. Und nach der 17. Etappe hat uns der „Hotelalltag“ wieder. Wir sind jetzt im Hotel Orsay in Montauban
Die Aktion der französischen und beiden deutschen Teams heute vor dem Start in Orthez war ein Zeichen gegen Doping. Mag sein, dass ein kleiner Streik von ein paar Minuten auf den ersten Blick nichts
Auch am zweiten Ruhetag hatten wir wieder großes Medieninteresse. Grund: Die positive Dopingprobe von Alexander Winokurow. Wenn in an der schlechten Nachricht etwas Gutes steckt, dann das: Das Kontr
Unsere Teamtaktik wäre heute um ein Haar voll aufgegangen. Uns war klar, dass ein Erfolg nur über eine Ausreißergruppe gehen würde. Dafür waren Kim Kirchen und ich vorgesehen. Kim fühlte sich s
Ich hatte heute nicht die Beine, die man für eine solch schwere Bergetappe braucht. Schon im ersten Anstieg merkte ich, dass es nicht so wirklich gut lief. Deshalb entschloss ich mich dazu, nicht um
Ich bin richtig zufrieden mit meiner Leistung beim Zeitfahren. Ich bin extrem konzentriert ins Rennen gegangen, habe mir mit einem Teamkollegen am Morgen nochmal die Strecke angeschaut und vor dem S
Heute wieder eine relativ entspannte Etappe - allerdings mit einer kuriosen Episode um Marcus Burghardt. „Burgi“ versuchte sich - eigentlich ungewollt - rund 50 Kilometer lang als Ausreißer, n
Ich hätte heute super gerne das weiße Trikot verteidigt, aber Alberto Contador war eindeutig der Stärkere. Ich glaube, dass er sogar ein Kandidat für das Gelbe Trikot ist. Natürlich ist es kein
Wir sind hier im „Hotel Mercury“ in Val d’Isere untergebracht, wo morgen auch die extrem schwere dritte Alpenetappe beginnen wird. Ruhetag bei der Tour bedeutet: Etwas länger schlafen, nach de
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