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08.03.2006 | Paris-Nizza mag die ProTour-Saison eingeläutet haben, aber in puncto Radsport-Prominenz läuft die heute in Tivoli bei Rom startende 41. Tirreno-Adriatico der französischen Fernfahrt mühelos den Rang ab. Fast alle ProTour-Teams werden mit ihren Top-Stars antreten.
Dazu mag auch beigetragen haben, dass die Organisatoren das Streckenprofil anspruchsvoller gestaltet haben. So steht am 13. März auf der vorletzten Etappe ein zwölf Kilometer langer Anstieg auf 1.105 Meter hinauf zur Bergankunft von San Giacomo im Programm. Dazu kommt erstmals seit 2002 ein Einzelzeitfahren auf der 5. Etappe. Diese beiden vorentscheidenden Tagesabschnitte kommen vor allem den Allroundern und Rundfahrtspezialisten im Peloton entgegen und versprechen große Spannung im Kampf um die Gesamtwertung.
Für die werden wohl vor allem die italienischen Stars in Frage kommen. Liquigas tritt mit ProTour-Gesamtsieger Danilo di Luca und dem ehemaligen Giro-Sieger Stefano Garzelli an. Quick.Step wird von Olympiasieger Paolo Bettini angeführt, Discovery Channel vom Giro-Gewinner Paolo Savoldelli und dem Amerikaner George Hincapie. Ebenfalls gemeldet hat der Tour-Zweite Ivan Basso (CSC), der bei beim „Rennen zwischen den Meeren“ seine Rennvorbereitung auf die Tour de France beginnen wird und deshalb kaum den Gesamtsieg im Auge haben dürfte.
Ebenfalls mit einer Doppelspitze wird es Team Gerolsteiner versuchen. Davide Rebellin ist ebenso ein Kandidat auf den Gesamtsieg wie Levi Leipheimer, der sich kurzfristig dazu entschlossen hat, schon in Italien in die europäische Saison einzusteigen. Geringere Ambitionen hat T-Mobile. Andreas Klöden wird seine erste Rundfahrt nach seiner Verletzung im letzten Jahr bestreiten, die Klassikerfraktion um Steffen Wesemann will Rennkilometer im Hinblick auf Mailand-San Remo sammeln.
Obwohl es die Sprinter diesmal schwerer haben und im Gesamtklassement keine Rolle spielen dürfte, sind bis auf Tom Boonen alle Weltklassesprinter am Start. Gespannt sein darf man auf die Rollenverteilung bei Team Milram. Die italienisch-deutsche Formation hat schon angekündigt, dass Alessandro Petacchi diesmal für Erik Zabel arbeiten wird. Petacchi als Anfahrer – eine ganz neue Konstellation.
Das Sprinter-Leben wird dem Doppel-Turbo allerdings eine Phalanx an Weltklassesprintern schwer machen: an erster Stelle der unverwüstliche Robbie McEwen (Davitamon-Lotto), sein Landsmann Stuart O'Grady (CSC), der Norweger Thor Hushovd (Credit Agricole), der Österreicher Bernhard Eisel (Française Des Jeux), der starke Brasilianer Murilo Fischer vom Zweitdivisionsteam Naturino-Sapore sowie die schnellen Italiener Franco Pellizotti (Liquigas) und Daniele Bennati (Lampre), der im vergangenen Jahr drei Etappen der Deutschland Tour gewinnen konnte.
Ein großes Fragezeichen steht hinter der Form von Vorjahressieger Oscar Freire (Rabobank). Der Spanier gewann damals drei Etappen und lieferte sich großartige Sprintduelle mit Alessandro Petacchi. Danach laborierte er lange an einer Gesäß-Verletzung und musste die Saison abschreiben. Jetzt versucht der dreimalige Weltmeister jetzt wieder den Anschluss zu finden.
Die Etappen:
8. März, 1. Etappe: Tivoli - Tivoli, 167 km
9. März, 2. Etappe Tivoli - Frascati, 171 km
10. März, 3. Etappe: Avezzano - Paglieta, 183 km
11. März, 4. Etappe:Paglieta - Civitanova Marche, 219 km
12. März, 5. Etappe: Servigliano - Servigliano, 20 km (Einzelzeitfahren)
13. März, 6. Etappe: San Benedetto del Tronto - San Giacomo, 164 km
14. März, 7. Etappe: Campli - San Benedetto del Tronto, 166 km
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