Marco Pantani, ein ganz Großer ging von uns!

18.02.2004  |  Seit dem Tod von Marco Pantani wurde viel diskutiert. Peter Wrolich, Profi im Team Gerolsteiner, nimmt Stellung zur derzeitigen Diskussion, die vor allem auf seinen Sport abzielt: 'Selbstverständlich hat auch mich am Samstag Abend die Nachricht vom Tode Marco Pantanis schwer getroffen. Ich hatte über Jahre hinweg die Ehre, mit ihm zahlreiche Rennen zu bestreiten. Ich habe, vor allem in Italien, die Begeisterung erlebt, die dieser Fahrer entfachte. Pantani hat mehr für den Radsport getan, als jeder andere in den letzten Jahren. Er wird mir immer als einer der Größten in Erinnerung bleiben.

Ich kann aber überhaupt nicht verstehen, dass einige Leute den Tod Pantanis für gewisse 'Schmutzkübelkampagnien' gegenüber dem Radfahrer Pantani und vor allem gegenüber dem Radsport nutzen. Heute musste ich in der Ausgabe einer der größten Tageszeitungen lesen, dass ein sogenannter österreichischer 'Dopingjäger' davon spricht, dass man 'dem Massaker im Radsport endlich ein Ende setzten muss'. Ist dies der richtige Zeitpunkt für solche Aussagen? Sind solche Sager nicht sehr verallgemeinernd und primitiv? Warum muss immer der Radsport den Sündenbock spielen? Warum schließt mann bei Sportlern, die psychische Probleme haben, immer automatisch auf Doping? Leute, die so etwas behaupten, machen sich die Sache schon sehr einfach.Tausende von Menschen leiden unter Depressionen, sind denn alle davon gedopt?

Wer oder was schlussendlich Schuld an der Tragödie Pantanis war, wird sich wahrscheinlich nie restlos klären lassen. Es wird das Geheimnis eines großen 'Campione' bleiben!'

Weitere Radsportnachrichten

11.03.2026Max Bock: Über Umweg durch Frankreich näher an den Profitraum

(rsn) – Aktuell lässt es Max Bock etwas ruhiger angehen. Das liegt weniger daran, dass der frischgebackene 21-Jährige am 10. März Geburtstag gefeiert hat, als dass noch ein wenig Restkrankheit au

11.03.2026Van Aert “am wichtigsten Punkt des Rennens völlig falsch positioniert“

(rsn) – Aus dem erhofften Etappensieg in San Gimignano wurde nichts. Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) kam auf dem zweiten Teilstück von Tirreno-Adriatico (2.UWT) 41 Sekunden hinter Etappengew

11.03.2026Trofeo Alfredo Binda im Rückblick: Die letzten zehn Jahre

(rsn) - Das erstmals 1974 ausgetragene italienische Eintagesrennen Trofeo Alfredo Binda - Comune di Cittiglio (1.WWT) zählt zu den prestigeträchtigsten Rennen im Rennkalender der Frauen. Das hügel

11.03.2026Il Lombardia ab 2027 auch mit Frauenrennen?

(rsn) – Il Lombardia ist das einzige der fünf Monumente, das noch kein Frauenrennen in seinem Programm hat. Laut Het Laatste Nieuws soll sich das aber bald ändern. Demnach plant der Veranstalter R

11.03.2026Paris-Nizza: Wird die Königsetappe erneut ein Opfer des Winters?

(rsn) – Bereits bei den beiden vergangenen Austragungen von Paris-Nizza musste die jeweilige Bergetappe nach Auron aufgrund von winterlichen Wetterbedingungen verkürzt werden. Vor zwei Jahren wurde

11.03.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages

(rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic

11.03.2026Ayuso strahlt in Gelb: “Gibt Selbstvertrauen auch für Barcelona“

(rsn) – Den Sieg hat Lidl – Trek im 23,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza (2.UWT) zwar um 2,5 Sekunden verpasst, trotzdem aber gab es im Lager des deutschen

10.03.2026Ciccone: Positionierung kostete Anschluss an van der Poel & Co.

(rsn) – Nach dem fulminanten Auftakt mit einem dritten und einem fünften Platz durch Max Walscheid und Jonathan Milan im topfebenen Auftakt-Einzelzeitfahren von Lido di Camaiore hat der deutsche Wo

10.03.2026Highlight-Video der 3. Etappe von Paris-Nizza

(rsn) – Ineos Grenadiers hat das Mannschaftszeitfahren von Paris-Nizza (2.UWT) für sich entschieden. Das von Kevin Vauquelin angeführte britische Team benötigte für die 23,5 Kilometer der 3. Eta

10.03.2026Perfekt auf Schotter: Pellizzari in bestechender Frühform

(rsn) – Nach einer soliden Vorstellung kam Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico in der ersten Verfolgergruppe 17 Sekunden hinter Tagessieger Mathie

10.03.2026Highlight-Video der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico

(rsn) – Der routinierte Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat bei Tirreno-Adriatico die beiden Youngster Gesamtführende Isaac Del Toro (UAE Emirates – XRG) und Giulio Pellizzari (Re

10.03.2026Ineos im Teamzeitfahren knapp vor Lidl - Trek, Ayuso in Gelb

(rsn) – Es war enger als erwartet, doch am Ende hatten die Favoriten die Nase vorn. Ineos Grenadiers hat das Mannschaftzeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza für sich entschieden – es war d