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25.01.2026 | (rsn) – Den ersten Aufstieg hat die AlUla Tour 2026 (27. bis 31. Januar) bereits gemeistert, bevor der erste Radprofi in Saudi-Arabien aufs Rad gestiegen ist. Bei ihrer sechsten Auflage wird das Rennen erstmals in der .Pro-Kategorie einsortiert sein. Auf der Startliste macht sich das allerdings noch nicht zwingend bemerkbar. Sieben WorldTeams werden im ersten Wüstenrennen der Saison aufschlagen. Das waren in der Vergangenheit auch schon mal mehr.
Dennoch sind einige relevante Namen am Start. Allen voran führt Jonathan Milan (Lidl – Trek) die Riege der Sprinter an. Aber auch Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Pascal Ackermann (Jayco – AlUla) werden ihre ersten Rennkilometer des Jahres abspulen. Auf der vorläufigen Startliste finden sich zudem die Namen von Matteo Moschetti (Pinarello – Q36.5), der im Vorjahr eine Etappe gewinnen konnte, Milan Fretin (Cofidis) und Fabio Jakobsen (Picnic – PostNL), der einen weiteren Anlauf nehmen wird, um vielleicht nochmal zurück zu alter Stärke zu finden. Gleiches gilt für Fernando Gaviria (Caja Rural – Seguros).
Potenziell sind drei der fünf Etappen durch Saudi-Arabien für die Sprinter ausgelegt, sodass es für die schnellen Männer reichlich Chancen geben sollte, ihre Sprintzüge zu testen. Vor allem für Ackermann, der im Winter von Israel – Premier Tech zu Jayco wechselte, wird es mit Hinblick auf eine Tour-de-France-Teilnahme im Sommer entscheidend sein, sich mit Luka Mezgec, Dries De Bondt und Co. einzuspielen.
Allerdings geht Jayco, für das die Rundfahrt durch den gemeinsamen Sponsor AlUla zu einer Art Heimspiel wird, mit mehreren Zielen ins Rennen. Denn mit Paul Double und Allan Hatherly hegt das Team auch Klassement-Ambitionen. Double gewann zum Ende der abgelaufenen Saison mit der Tour of Guangxi das WorldTour-Finale, das von den Etappen her ähnlich aufgebaut.
Die größte Konkurrenz wird Double – kaum überraschend – aus den Reihen von UAE – Emirates – XRG fürchten müssen. Hier ist Jan Christen derjenige, der die größten Chancen hat, in die Spuren von Vorjahressieger Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) zu treten. Der Brite lässt das Rennen in diesem Jahr aus. In Neuzugang Eddie Dunbar schickt sein Team aber dennoch einen Mann ins Rennen, der im Kampf um die Gesamtwertung ein Wörtchen mitreden wird wollen.
Bahrain wird derweil mit zwei Eisen im Feuer ins Rennen gehen. Rainer Kepplinger, im Vorjahr Fünfter in der Endabrechnung, und Afonso Eulalio werden sich die Kapitänsrolle teilen, während bei Soudal eigentlich nur Gianmarco Garofoli als Leader in Frage kommt. XDS – Astana hat in Sergio Higuita den Mann fürs Klassement.
Die Etappen ähneln sich weitestgehend denen aus dem Vorjahr, sind aber in anderer Reihenfolge zusammengewürfelt. Die beiden klassementrelevanten Tage, die am Bir Jaydah Mountain Wirkah sowie den Skyviews of Harrat Uwayrid sind in ihren Finals exakt gleich wie 2025. Was ebenfalls eine Rolle spielen kann, ist zudem der Wind. Der hatte in der Vergangenheit schon den Einfluss manches Tages beeinflusst und für Windkanten gesorgt, die sich später auch im Endresultat widerspiegelten.
Die Etappen der AlUla Tour 2026 im Überblick:
1. Etappe: AlUla. Camel Cup Track – AlUla Camel Cup Track | 158 km (flach)
2. Etappe: AlManshiyah Train Station – AlManshiyah Train Station | 152 km (flach)
3. Etappe: Winter Park – Bir Jaydah Mountain Wirkah | 142,1 km (Bergankunft)
4. Etappe: Winter Park – Hegra | 173,4 km (flach)
5. Etappe: AlUla Old Town – Skyviews of Harrat Uwayrid | 163,9 km (hügelig)
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