Milan, Ackermann und Bauhaus am Start

AlUla Tour 2026: Drei Chancen für Sprinter, zwei für Kletterer

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Tom Pidcock (Q36.5) gewann 2025 die AlUla Tour. | Foto: Cor Vos

24.01.2026  |  (rsn) – Bei ihrer 6. Auflage wird die AlUla Tour erstmals zur ProSeries gehören. Die fünftägige Rundfahrt durch Saudi-Arabien findet in diesem Jahr vom 27. bis zum 31. Januar und bietet den Sprintern gleich drei Chancen.

Deshalb haben zahlreiche schneller Männer die AlUla Tour in ihr Rennprogramm genommen, allen voran Jonathan Milan (Lidl – Trek), der ebenso sein Saisondebüt geben wird wie die beiden Deutschen Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Pascal Ackermann, der erstmals das Trikot seines neuen Teams Jayco – AlUla in einem Rennen präsentieren wird.

Der Kolumbianer Fernando Gaviria wird sein Debüt für den spanischen Zweitdivisionär Caja Rural geben, aussichtsreiche Kandidaten in den Sprintankünften sind zudem der Italiener Matteo Moschetti (Pinarello - Q36.5 ) sowie der französische Cofidis-Neuzugang Hugo Page. Auch Fabio Jakobsen (Picnic - PostNL) wird am Startd er AlUla Tour stehen. Ob der Niederländer nach zwei schweren Jahren mit einer Beckenarterien-OP sowie einem Schlüsselbeinbruch wettbewerbsfähig sein wird, bleibt abzuwarten.

Das Profil der 3. Etappe der AlUla Tour 2026| Foto: ASO

Aber auch die starken Kletterer sowie die Puncheure kommen auf ihre Kosten – und zwar an gleich zwei Tagen. Auf der 3. sowie der finalen Etappe sind die Klassementkandidaten wie Sergio Higuita (XDS – Astana), Pinarello-Neuzugang Eddie Dunbar und Jan Christen (UAE – Emirates – XRG) sowie Alan Hatherly und Paul Double vom Team Jayco - AlUla gefordert.

Vorentscheidung am Bir Jaydah Mountain Wirkah

Nach zwei Gelegenheiten für die Sprinter wartet am dritten Tag der Schlussanstieg zum Bir Jaydah Mountain Wirkah auf die Fahrer. Das Finale der 3. Etappe führt über 4,9 Kilometer bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,1 Prozent zum Ziel auf knapp 1.000 Metern Höhe. Das vorletzte Teilstück sollte zwar wieder den Sprintern vorbehalten sein, doch auf den letzten 20 Kilometern könnte das Feld auf Windkanten zerreißen und so zu Gruppenbildungen führen.

Die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg sollte aber erst am Schlusstag fallen, an dem es auf dem Weg zu den Skyviews of Harrat Uwayrid nach welligen 150 Kilometern den spektakulären, drei Kilometer langen und zwölf Prozent steilen Anstieg hinauf geht – allerdings zunächst nur zum Bonussprint, ehe die letzten zwölf Kilometer über ein Hochplateau leicht abfallend zum Ziel auf 1.162 Metern Höhe verlaufen.

Das Profil der 3. Etappe der AlUla Tour 2026 | Foto: ASO

Im vergangenen Jahr feierte Tom Pidcock einen perfekten Einstieg bei Q36.5. Der Brite siegte sowohl am Bir Jaydah Mountain Wirkah als auch an den Skyviews of Harrat Uwayrid und sicherte sich souverän die Gesamtwertung vor gleich drei Uno-X-Fahrern. Der diesmal fehlende Pidcock soll von seinem neuen Teamkollegen Dunbar ersetzt werden. Der Ire musste sich 2025 bei seinem AlUla-Debüt allerdings mit Rang 31 begnügen.

Die Premiere der AlUla Tour im Jahr 2020 ging übrigens an Bauhaus. Damals stand noch keine Bergankunft im Programm, vier der fünf Etappen wurden im Massensprint entscheiden, zwei davon sicherte sich der Kölner.

Die Etappen der AlUla Tour 2026: 1. Etappe, 27. Januar: AlUla Camel Cup Track – AlUla Camel Cup Track, 158 km
2. Etappe, 28. Januar: AlManshiyah Train Station – AlManshiyah Train Station, 152 km
3. Etappe, 29. Januar: Winter Park – Bir Jaydah Mountain Wirkah, 142,1 km
4. Etappe, 30. Januar: Winter Park – Hegra, 173,4 km
5. Etappe, 31. Januar: AlUla Old Town – Skyviews of Harrat Uwayrid, 163,9 km

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