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25.01.2026 | (rsn) – Auch wenn Marco Brenner nicht vollends sorgenfrei durch die Tour Down Under gekommen ist, so steht für den Tudor-Fahrer nach sechs Tagen durch Australien doch das beste Rundfahrtergebnis seiner mittlerweile gar nicht mehr so jungen Profikarriere zu Buche. Trotz seiner erst 23 Jahre hat der Augsburger bereits seine sechste Saison als Berufsradfahrer begonnen. Als Vierter in der abschließenden Gesamtwertung hat er zum ersten Mal eine WorldTour-Rundfahrt in den Top 10 beendet. Von Sieger Jay Vine (UAE – Emirates – XRG) trennten ihn 1:14 Minuten. Auf den Dritten, Harry Sweeny (EF Education – EasyPost), fehlten ihm allerdings nur zwei Sekunden.
“Ich bin sehr zufrieden mit dieser Woche und dem Ergebnis“, sagte Brenner in einer Mitteilung seines Teams. “Der vierte Platz in der Gesamtwertung eines WorldTour-Rennens ist ein großartiges Ergebnis für mich und das Team.“ Den Sprung aufs Podium verpasste Brenner letztlich gleich zum Auftakt der Rundfahrt, denn die zwei Sekunden, die er hinter Sweeny rangiert, stammen letztlich aus dem Prolog.
“Wir wussten, dass der Prolog zu Beginn sehr wichtig sein würde, da dieses Rennen oft nur durch wenige Sekunden entschieden wird“, so Brenner über seinen ersten Renntag der Saison. Den beendete er als 28. mit neuneinhalb Sekunden hinter Auftaktsieger Samuel Watson (Ineos Grenadiers). Nach der ersten Zwischenzeit war Brenner da sogar noch deutlich besser unterwegs und Fünfter, ging das Rennen aber möglicherweise etwas zu schnell an. Trotzdem hatte er sich gegenüber RSN mit seinem Resultat zufrieden gezeigt und im Vorfeld des Rennens mit Ambitionen eher zurückgehalten, obwohl er gut durch den Winter gekommen war.
Neben dem Prolog blieb letztlich die 2. Etappe die einzige, die sich als relevant für die Gesamtwertung herausstellte. Hier entschied die zweimalige Überfahrt über die Corkscrew Road. Dort fühlte sich Brenner gut und konnte mit den Verfolgern von Vine und dessen Teamkollegen Jhonatan Narvaez ins Ziel fahren, was ihn in der Gesamtwertung auf Rang fünf katapultierte. Durch den späteren Ausfall von Narvaez auf der 4. Etappe ging es dann noch einen Rang nach oben.
Doch auch Brenner stürzte an jenem Tag, der eigentlich hätte die Königsetappe sein sollen, aufgrund von extremer Waldbrandgefahr aber verkürzt und ohne den Willunga Hill ausgetragen wurde und somit zu einem weiteren Tag für die Sprinter wurde. “Ich hatte mich sehr auf den Willunga Hill gefreut und fühlte mich großartig, in der Hoffnung, weiter im Klassement vorzurücken. Aber als es windig und damit nervös wurde, bin auch ich schwer gestürzt“, sagte Brenner, den am letzten Tag noch die eine oder andere Wundabdeckung zierte. “Die Jungs haben einen super Job gemacht und mich zurück ins Feld gebracht.“
Entsprechend beeinträchtigt ging der Deutsche auch in den Finaltag, der letztlich aber nicht so hart ausgefahren wurde, wie hier und da erwartet. Letztlich schafften es auch hier die hügelfesten Sprinter, die Etappe unter sich auszumachen, wenngleich nur noch ein dezimiertes Hauptfeld hintendran hing. Brenner zählte jedoch dazu. “Ich habe mich nach dem Sturz nicht besonders gut gefühlt, aber das Team hat mich hervorragend an der Spitze gehalten, sodass ich letztendlich keine Zeit verloren habe“, verwies er abermals auf die Hilfe aus den eigenen Reihen, die aber auch dezimiert wurden. Nach dem frühen Aus von Marius Mayrhofer erwischte es am letzten Tag noch Maikel Zijlaard, der die Etappe nicht beenden konnte.
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