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02.01.2026 | (rsn) - Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix – Premier Tech) hat beim Exact Cross in Mol im Schneetreiben ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Beim Zilvermeercross setzte die Niederländerin sich mit einer Attacke eingangs der Vorschlussrunde von ihrer Landsfrau Manon Bakker (Crelan – Corendon) und der Belgierin Julie Brouwers (Charles Liegeois – Deschacht). Deren Landsfrau Fleur Moors (Baloise – Het Poetsbureau Lions) wurde vor der Tschechin Kristyna Zemanova (Brilon) Vierte.
Vor einem Jahr gewann Alvarado an gleicher Stelle ihr letztes Rennen. Ihr Erfolg am Freitag kam wegen der überschaubaren Konkurrenz nicht sehr überraschend – im Gegensatz zum einsetzenden Schneegestöber. “Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte auf dem Regenradar Niederschlag gesehen, aber nicht daran geglaubt, dass das Schnee sein könnte“, so die Siegerin im Ziel-Interview. “Das Zielfoto wird vermutlich das bizarrste der ganzen Saison sein“, fügte Alvarado lachend an.
“Der Sieg tut mir gut. Ich war ein paar Mal nah dran, aber ich hatte nie ein wirklich gutes Gefühl. Heute waren vielleicht nicht alle Stars am Start, aber mein Gefühl war endlich gut. Daraus schöpfe ich Mut“, so die 27-Jährige, die eine problematische Saisonvorbereitung hatte und erst Ende November ins Renngeschehen eingestiegen war. Ihre entscheidende Attacke ritt sie nicht in einer der schweren Sandpassagen, sondern auf dem Asphalt. “Ich hatte es im Sand versucht, aber immer wenn wir dort ankamen, war alles kaputtgetrampelt. Wenn ich vorn war, musste ich dann die Spuren ziehen, von denen die hinter mir profitieren konnte“, erklärte Alvarado ihre Taktik.
Beim Schneecross in Val di Sole konnte Bakker 2023 ihren bisher einzigen Weltcup-Sieg feiern. Damals schlug sie Alvarado. Diesmal war ihre Landsfrau besser, wobei die äußeren Umstände auch nicht mit jenen aus Italien vergleichbar waren. Bakker haderte im Ziel-Interview mit Kettenproblemen zu Beginn des Rennens: "Ich musste kurz anhalten und konnte danach nicht schalten. Anschließend musste ich jagen. Wenn das nicht passiert wäre, wären meine Chancen sicher größer gewesen.
Katharina Garus musste den Wettkampf als einzige deutsche Starterin nach zwei von sechs Runden beendet. Sie wurde als 52. von 58 Teilnehmerinnen gewertet. Die Schweizer Meisterin Rebekka Estermann wurde Zwölfte, die Österreicherin Rosalie Denk wurde am Ende des dritten Umlaufs als 45. aus dem Rennen genommen.
Die jungen Belgierinnen Brouwers und Moors starteten am besten und führten das Feld in die erste große Sandpassage. Dort und im weiteren Verlauf setzten sie sich vom Peloton ab. Bakker, Alvarado und Zemanova kamen dann aber in der zweiten langen Sandpassage wieder heran und das Quintett erreichte fünf Sekunden vor Larissa Hartog (Orange Babies) die erste Zielpassage.
Die Niederländerin kämpfte sich danach heran, während Bakker kurzzeitig mit Kettenproblemen zurückfiel. Als Alvarado erstmals die Führung übernahm, riss die die Gruppe prompt auseinander. Zunächst setzte die Vorjahressiegerin sich im Sand allein ab, in der zweiten langen Passage aber kamen Zemanova und Brouwers zurück, kurz darauf ebenso Bakker und Moors. Hartog dagegen hatte 13 Sekunden verloren.
Auf der dritten von sechs Runden griff Alvarado in der ersten der beiden langen Sandpassagen wieder an. Zemanova musste an zweiter Stelle liegend schnell vom Rad und so löste sich die Fenix-Fahrerin erneut. Bakker, Brouwers und Zemanova fanden in der Verfolgung zusammen. Auf dem Rückweg durch die lange Passage lief Bakker ihren Begleiterinnen weg und zur Spitzenreiterin vor.
Das Duo erreichte die Rennmitte drei Sekunden vor Brouwers und derer 12 vor Bakker. Moors und Hartog waren nun weit zurückgefallen. Obwohl sie von Bakker nichts geschenkt bekam, schaffte Brouwers in der ersten langen Sandpassage den Wiederanschluss. Auf der langen Start-Ziel-Gerade zog Alvarado dann vom Hinterrad von Bakker aus voll durch.
Die Überraschung gelang und sie setzte sich um einige Sekunden ab. Bakkers Widerstand brach schnell, sie verlor im einsetzenden Schneesturm viel Boden. Alvarado erreichte die letzten Zielpassage 20 Sekunden vor Bakker, die kurz zuvor Brouwers abgeschüttelt hatte. Die Belgierin brauchte sechs Sekunden länger als ihre Konkurrentin.
Moors hatte Zemanova inzwischen überholt und wurde so Vierte. An diesen Positionen änderte sich im Finale nichts mehr und Alvarado konnte endlich ihren ersten Saisonsieg bejubeln.
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