RSNplusRSN-Rangliste, Platz 3: Jan Christen

Von UAE-Stars und eigenem Anspruch zu Höchstleistungen gepusht

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Von UAE-Stars und eigenem Anspruch zu Höchstleistungen gepusht"
Jan Christen wächst beim UAE-Team im Schatten der Stars um Pogacar und Co. zum Spitzenfahrer heran. | Foto: Cor Vos

29.12.2025  |  (rsn) – Es war erst sein zweites Profijahr und Jan Christen hat bereits fünf Profisiege auf seinem Konto. Dazu rangiert der 21-Jährige als bester Schweizer bereits auf Rang 52 der Weltrangliste. Dass er trotzdem aber nicht ganz glücklich mit seiner Saison 2025 gewesen ist, zeigt: Der Jungprofi vom Team UAE – Emirates – XRG ist sehr ehrgeizig, hat hohe Ziele. "Es war ein Okay-Jahr, sag' ich mal", erklärte er radsport-news.com am Rande des Medientages seines Teams in Benidorm.

Vor allem aber lag das, was ihm in diesem Jahr nicht so gut gefallen hat, an Sturzpech und Krankheiten. Denn zu der Saison, die Christen auf den dritten Platz im RSN-Jahresranking gebracht hat, gehörten unter anderem auch eine Zwangspause aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs, den er sich am 1. März beim Faun-Ardèche Classic (1.Pro) in Frankreich zuzog, sowie jeweils das vorzeitige Ausscheiden wegen Krankheit beziehungsweise erneut Sturzbeschwerden bei seinen Heimat-Rundfahrten Tour de Romandie (2.UWT) und Tour de Suisse (2.UWT) im Mai und Juni. ___STEADY_PAYWALL___

Insgesamt aber überwog 2025 die konstant starke Leistung des 21-Jährigen, der schon gleich zu Saisonbeginn erfolgreich war und seine zwei Saisonsiege bereits im Januar und Februar feierte. "Die Saison ist unglaublich gestartet mit Mallorca und dem Etappensieg bei der Algarve-Rundfahrt", so Christen mit Blick auf seine Erfolge bei der Trofeo Calvià und auf der 2. Etappe der Volta ao Algarve am Alto da Foia. Dort in Portugal trug Christen anschließend auch bis zum Abschlusszeitfahren das Führungstrikot und musste das erst dort in Malhao an Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) abgeben.

Doppelsieg am Alto da Foia an der Algarve: Joao Almeida (links) lässt Teamkollege Jan Christen (rechts) den Vortritt. | Foto: Cor Vos

"Aber danach kam das Pech und es ist nicht mehr rund gelaufen. Ich habe mir bei Drome-Ardèche den Schlüsselbeinbruch geholt. Dann war der Knoten drin: Ich bin zurückgekommen, war in guter Verfassung und bin beim Flèche (Wallonne, Platz 13 beim Comeback, Anm. d. Red.) auch ein super Rennen gefahren – Tadej (Pogacar) hat gewonnen. Aber gleichzeitig bin ich dort auch wieder gestürzt, war danach angeschlagen und habe mich in de Romandie erkältet und musste dort aussteigen", fasste Christen seine Monate März und April zusammen.

"Ich musste dann wieder neu aufbauen und das war durch die Saison hindurch mehrmals der Fall mit Stürzen und zwei Krankheiten. Trotzdem weiß ich, dass ich dieses Jahr wieder einen Schritt vorwärts gemacht habe." Einen Teil dieses Schritts ist Christen Ende Mai in Norwegen gegangen, als er das UAE-Team bei der Tour of Norway (2.Pro) anführte und dort auf Gesamtrang drei landete.

San Sebastian ein Highlight nach Enttäuschung daheim

Anschließend ging es Mitte Juni auch beim GP Gippingen (1.1) im Trikot des Nationalteams aufs Podium, doch zwei Tage später kam der nächste kleine Rückschlag: Christen stürzte auf der verregneten 1. Etappe der Tour de Suisse und litt unter den Folgen die ganze Woche. Zwar fuhr er bis Etappe 6 weiter und half Joao Almeida so auch auf dem Weg zum Gesamtsieg, doch vorgestellt hatte er sich die Woche anders. "Nach dem Schlüsselbeinbruch war die Tour de Suisse sicher die zweite Enttäuschung – einfach weil das eben das Heimrennen war und ich mich dort zeigen wollte", erzählte er in Benidorm.

Eine Woche danach wurde Christen Fünfter der Schweizer Meisterschaften, dann folgte im Juli ein Trainingsmonat. Der Youngster, der übrigens aus einer echten Radsportfamilie stammt – schon sein Großvater Hans Schleuniger war in den 1960er Jahren bei der Tour de France dabei und Papa Josef Christen fuhr in den 1990er Jahren immerhin auch auf Kontinental-Level – arbeitete an seiner Sommerform und konnte sich dabei vom dominanten Auftritt seines Teams bei der Tour de France motivieren lassen. Bei seinem eigenen nächsten Einsatz, am 2. August bei der Klasikoa in San Sebastian, glänzte Christen dann selbst: Platz 2, neun Sekunden hinter Sieger Giulio Ciccone.

Nur Giulio Ciccone (rechts) war in San Sebastian stärker als Jan Christen (links). | Foto: Cor Vos

Im Rückblick ordnete er diesen Tag seinen drei Saison-Highlights zu: "Algarve, Flèche Wallonne und San Sebastian – einfach wie die Rennen dort für mich gelaufen sind, das hat mir gut gefallen", sagte Christen, der anschließend noch Gesamtvierter der Polen-Rundfahrt (2.UWT) wurde, die ADAC Cyclassics und die Lidl Deutschland Tour im Dienst des Teams bestritt. Auch im September war er bei einigen italienischen Herbstklassikern an der Seite des dort dominierenden Isaac Del Toro im Einsatz.

In vielen anderen Mannschaften wäre Christen wohl auch dort mit der imaginären Kapitänsbinde am Arm gefahren. Doch bei der hohen Leistungsdichte im UAE-Rennstall, muss man sich auch als Spitzenfahrer immer wieder unterordnen. Christen gefällt das: "Man weiß, dass man auf 95 oder 100 Prozent am Start stehen muss. Dann bekommt man auch seine Chancen. Ich denke das ist auch, warum wir so stark sind, weil wir uns gegenseitig pushen", meinte er im Gespräch mit RSN.

Trainerwechsel und die erste Grand Tour warten 2026

Zum Saisonabschluss war Christen noch bei den Welt- und Europameisterschaften am Start und holte dort jeweils mit der Mixed Staffel Bronze, bevor Mitte Oktober bei der Tour of Guangxi eher wieder Teamkollege Jhonatan Narvaez als Gesamtdritter im Fokus stand. Im Winter nun wechselte er im UAE-Team seinen Trainer und wird nun nicht mehr von Inigo San Millán betreut, sondern vom Südafrikaner Jeroen Swart. Man darf gespannt sein, wie sich das 2026 auswirkt – allzu fundamentale Veränderungen in den ersten Trainingswochen im November und Anfang Dezember habe es aber noch nicht gegeben, so Christen. "Noch ist das Training ja eher ruhig, zum Reinkommen – Zone 2", sagte er lächelnd.

Künftig ein Ziel? Christen im Gelben Trikot der Algarve-Rundfahrt. | Foto: Cor Vos

Beginnen soll Christens Saison 2026 Ende Januar mit der AlUla Tour in Saudi-Arabien. Anschließend steht das spanische Gravelrennen Clasica Jaén Mitte Februar in seinem Kalender bevor es über die Andalusien-Rundfahrt zurück dahin geht, wo Christen sich 2025 sein Schlüsselbein brach: zum Faun-Ardèche Classic. Es folgen Strade Bianche an Tadej Pogacars Seite sowie Tirreno-Adriatico und Mailand-Turin bevor ein Traininsblock in Richtung Ardennen-Klassiker ansteht.

"Da fahre ich dann den Fleche Brabant, das Amstel und den Fleche Wallonne. Und danach gehe ich direkt zum Giro", so Christen. Die Italien-Rundfahrt 2026 wird somit zur ersten Grand Tour in der noch jungen Karriere des Schweizers – als Helfer an der Seite von Kapitän Joao Almeida. Der Giro soll für Christen natürlich in erster Linie auch zum Lernen da sein, und um Erfahrungen zu sammeln, wie er über drei Wochen zurechtkommt. Denn auch eine Zukunft als Rundfahrer könnte für das Leichtgewicht aus Leuggern möglich sein.

Persönliche Ziele bleiben erstmal die Eintagesrennen

"Das Team hat schon sehr, sehr viel Vertrauen in mich und das schätze ich auch. Ich habe einen langen Vertrag unterschrieben und sie geben mir Zeit, mich zu entwickeln. Sie wissen, was ich für Daten habe, was ich kann und wie ich mich die letzten Jahre entwickelt habe. Die Frage ist jetzt etwas, wo es hingeht. Das wissen wir auch noch nicht so richtig: Ob ich irgendwann Rundfahrer werde oder eher auf Eintagesrennen gehe. Momenten fühle ich mich bei den Eintagesrennen sehr wohl und da bin ich schon ähnlich wie Hirschi, das stimmt", erklärte er, als RSN ihn in Benidorm auf Parallelen in seinen Qualitäten zum Ex-Teamkollegen und Landsmann Marc Hirschi ansprach.

Jan Christen feiert seinen Sieg bei der Trofeo Calvia zu Saisonbeginn auf Mallorca. | Foto: Cor Vos

"Aber ich bin auch noch nie eine Grand Tour gefahren und auch noch nie eine einwöchige Rundfahrt komplett richtig vorbereitet und dann auf GC. Von dem her ist das noch recht offen und wir werden schauen, wo das hinführt", sagte er weiter und konnte auch noch nicht sagen, was er lieber mag: "Es ist schwierig zu entscheiden, was ich lieber möchte. Denn bis jetzt habe ich mich nur auf die Eintagesrennen richtig vorbereitet, die Rundfahrten hauptsächlich als Helfer oder mal auf eine Etappe, wie an der Algarve. Deshalb bin ich schon gespannt, wie es aussehen könnte, wenn ich mich mal gezielt auf eine Rundfahrt vorbereiten kann."

2026 aber geht es eher noch nicht in Richtung Gesamtklassements. "Mein eigener Fokus liegt nochmal auf den Eintagesrennen wie Strade, Amstel, Fleche und später im Jahr San Sebastian – eines meiner Lieblingsrennen – dann Plouay, WM und EM und Lombardia", meinte der Schweizer.

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