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18.12.2025 | (rsn) – Am Mittwochabend wurde die Strecke der 81. Vuelta a España vorgestellt. Auffällig war für viele Beobachter, dass der Kurs nach dem Start in Monaco zu weiten Teilen ganz im Süden der Iberischen Halbinsel verlaufen wird. Die letzten zehn Tage der Spanien-Rundfahrt spielen sich komplett in Andalusien ab, inklusive der Schlussetappe, die nicht wie in den vergangenen Jahren in Madrid, sondern in Granada ausgetragen wird.
Weniger überraschend dürfte sein, dass die Vuelta mal wieder eine echte Kletterpartie wird. Sieben Bergankünfte stehen auf dem Programm, dazu eine Etappe in Andorra, die im Tal enden wird.
Ein Detail überraschte Grischa Niermann, Sportchef von Visma – Lease a Bike, dann aber doch: “Das Ungewöhnlichste an der Strecke ist, dass es zwei Teilstücke mit mehr als 5000 Höhenmetern geben wird“, wurde der Deutsche auf der Homepage des Teams nach der Präsentation zitiert. “Das gibt es bei der Vuelta eher selten. Ansonsten gibt es auch viele Möglichkeiten für schnelle Fahrer, die auch ein paar Anstiege überleben können."
Abgesehen davon zeigte sich Niermann mit dem Kurs zufrieden: “Es sieht hart aus, aber ausgewogen. Es ist eine normale Vuelta, was die harten Berge angeht, aber viele davon kennen wir schon. Um sie zu gewinnen, muss man auch gegen die Uhr stark sein, es gibt mehr als 40 Kilometer Einzelzeitfahren“, analysierte der Ex-Profi.
Noch ist unklar, wen Visma - Lease a Bike an den Start der letzten Grand Tour des Jahres schicken wird, aber Routinier Steven Kruijswijk hat seinen Hut schon in den Ring geworfen. Der 38-Jährige lebt in Monaco direkt an der Strecke des Auftaktzeitfahrens. “Es ist selten, dass eine Grand Tour direkt vor der Haustür startet, es wäre eine sehr besondere Erfahrung für mich, auf diesen Straßen zu fahren, die ich so gut kenne“, sagte der Niederländer auf der Team-Website. “Ich mag die Vuelta gerne, sie kam mir als Klettterer immer sehr entgegen und sie ist weniger stressig als die Tour. Ich hoffe, ich kann im August an der Startlinie stehen.“
Auch der neue Head of Racing von Ineos Grenadiers, Geraint Thomas, sprach über die Strecke. “Es sieht so hart aus wie eh und je“, sagte der Waliser gegenüber cyclingnews.com. “Das erste Zeitfahren in Monaco wird großartig, sehr technisch, ein guter erster Test. Es ist gut für jemanden wie Primoz Roglic, um etwas Zeit gegenüber den Kletterern gutzumachen.“
Wer bei der britischen Equipe die Leaderrolle einnehmen soll, sagte Thomas noch nicht: “Wir haben eine grobe Idee, wer uns bei allen drei Grand Tours anführen soll, aber es kann sich viel ändern“, sagte er. Spanischen Medien zufolge soll Carlos Rodríguez auf jeden Fall am Start stehen. Er stammt aus der Nähe von Granada und wuchs in Almuñecar auf, dem Startort der 13. Etappe,.
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