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18.12.2025 | (rsn) – So viel Südspanien wie bei der Vuelta 2026 gab es in diesem Jahrtausend noch nicht. Die letzten zehn Etappen der Rundfahrt werden ausnahmslos in Andalusien, der südlichsten Region des Landes, ausgefahren. Der komplette Westen und Norden sowie die zentralen Regionen werden im kommenden Jahr nicht angesteuert. Pyrenäen-Anstiege gibt es lediglich auf einer Etappe durch Andorra und jenseits der Grenze in Frankreich. Kastilien, Galicien, Katalonien, das Baskenland – dort gibt es 2026 keine Vuelta.
Mit Blick auf die vergangenen Jahre ist das aber durchaus zu verschmerzen, war der nördliche Teil der iberischen Halbinsel in jüngerer Vergangenheit doch deutlich häufiger im Fokus der Rundfahrt. Annähernd vergleich stark eingebunden wie dieses Mal war der Süden zuletzt 2009, als die Rundfahrt in den Niederlanden startete und auf spanischem Territorium einen ähnlichen Verlauf nahm, die finalen Etappen aber wie gewohnt rund um Madrid abfeierte.
“Spanien ist ein ziemlich großes Land“, sagte Vuelta-Direktor Javier Guillén im Anschluss an die Präsentation gegenüber RSN. “Wir können nicht immer überall sein. Wenn wir im Norden sind, gibt es Beschwerden aus dem Süden – und andersherum. Aber unser Ziel ist, zumindest alle zwei Jahre jede Region zu besuchen. Ich denke, das erkennt man am diesjährigen Verlauf. Ich glaube, es ist eine sehr gute Route geworden.“
War Guillén voll des Lobes für die Arbeit seines Teams, könnte es in den nächsten Tagen aber auch durchaus Gegenwind geben. Und zwar von Fahrerseite. Denn auf die Profis wartet nicht nur eine der schwersten Spanien-Rundfahrten überhaupt, wie es im Laufe der Streckenpräsentation hieß. Durch die Verlagerung des Rennschwerpunktes nach Süden kann auch das Thema Hitze eine noch größere Rolle spielen als in vergangenen Austragungen. Guillén wollte davon im Zwiegespräch mit RSN nichts wissen. “Wir gehen ja nicht im August in den Süden, sondern erst im September.“
Auf dem Papier mag das zwar stimmen. Die erste Andalusien-Etappe startet am 3. September. Aber ob sich das Wetter zwingend an den Monatswechsel hält, ist mindestens fraglich. Der August ist der heißeste Monat im Süden Spaniens. Ausgemittelte Werte für die Region sprechen da von 36 Grad. Aber auch für den September werden dort noch 32 angegeben. Das sind selbstverständlich Schattenwerte. Doch davon gibt es auf Andalusiens Straßen nicht allzu viel.
“Ich kann mich auch an eine sehr heiße Etappe in Andorra erinnern“, sagte der Vuelta-Chef noch, ehe er den Verteidigungsmodus doch mal für kurze Zeit verließ und zugab: “Ja, ich persönlich erwarte sehr hohe Temperaturen.“ Doch das wehrte nur kurz: “Es ist wie mit Wind oder Regen. Das ist für alle Fahrer gleich.“
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