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02.11.2025 | (rsn) – Einen Tag nach ihrem Auftaktsieg bei der X2O Badkamers Trofee auf dem Koppenberg hat Titelverteidigerin Lucinda Brand (Baloise – Glowi Lions) auch das zweite Event der Serie für sich entschieden. Beim Rapencross in Lokeren kam sie als Solistin ins Ziel. Marion Norbert Riberolle (Crelan – Corendon) wurde im Dreiersprint vor ihrer Teamkollegin Sara Casasola (Crelan – Corendon) Dritte. Aniek van Alpen (Seven) belegte den fünften Rang.
Für Brand war es der vierte Saisonsieg bei ihrem fünften Einsatz. Außerdem baute sie ihre Serie auf insgesamt 46 Podiumsplätze in Folge aus. “So sieht ein perfektes Wochenende aus“, strahlte die Siegerin im Ziel-Interview. Im Gegensatz zum Koppenberg war der Kurs beim Rapencross einer der technischsten. Viele kurze steile Steigungen folgten mit Kurven und Abfahrten aufeinander – und das alles auf matschigem Untergrund.
“Bei solchen Bedingungen und wenn es mit anderen Fahrerinnen eng wird, werde ich langsam etwas ruhiger. Ich werde nicht mehr so schnell gestresst und das macht den Unterschied, warum ich solche Rennen jetzt auch für mich entscheiden kann“, erzählte die 36-Jährige. Über die Weltmeisterin musste sich Brand in Lokeren keine Sorgen machen. Nach ihrer Aufgabe vom Koppenberg stand die noch immer nicht vollständig genesene Fem van Empel (Visma – Lease a Bike) nicht am Start.
Im Klassement liegt Brand genau zwei Minuten vor Casasola. Weitere 2:06 Minuten dahinter belegt deren Teamkollegin van der Heijden den dritten Rang. Nur fünf der ersten zehn Fahrerinnen im Klassement haben die ersten beiden Wettkämpfe der Serie bestritten. Das dritte der acht X2O-Events findet am 16. November beim Flandriencross in Hamme statt.
Nach weniger als einer Minute musste Kata Blanka Vas (SD Worx – Protime) in den Materialposten, wodurch sie das Rennen in fast letzter Position fortsetzen musste. Am anderen Ende des Feldes zog Casasola selbiges auseinander. Sie setzte sich sogar von allen Kontrahentinnen ab und kam vier Sekunden vor van Alphen, Leonie Bentveld (Pauwels Sauzen – Altez) und Brand zur ersten Zielpassage.
Das Verfolgertrio wurde kurz danach von Inge van der Heijden (Crelan – Corendon) verstärkt und unter Leitung von Brand wurde die Lücke zur Spitzenreiterin geschlossen. Das Quintett ging 15 Sekunden vor Norbert Riberolle auf die dritte von sechs Runden. Als die Zielgerade das nächste Mal erreicht wurde, hatte van Alphen an der Spitze Probleme mit den Pedalen. Als Folge davon kam Norbert Riberolle fast wieder heran, als Brand im Sand stürzte, schaffte die Belgische Meisterin den Anschluss komplett.
Casasola setzte sich in einer der vielen technischen Passagen bergauf von den anderen Fünf ab. Es dauert einige Minuten, bis Brand die Lücke erneut zufuhr. Dieses Mal setzte sie die Konkurrenz direkt unter Druck. Casasola stürzte im Sand und die Baloise-Fahrerin ging zwei Sekunden vor Bentveld auf die 5. Runde. Vier Sekunden dahinter folgte der Rest der Gruppe, der Bentveld wenig später wieder einholte. Brand aber fuhr der Gegnerschaft Sekunde um Sekunde davon. Bei der lösten sich van Alphen und Norbert Riberolle.
Das Duo hörte die Glocke 23 Sekunden vor den beiden Verfolgerinnen, die ihrerseits nur knapp vor Casasola und Bentveld lagen. Aus den beiden Duos wurde kurz danach ein Quartett, aus dem Bentveld dann allerdings wieder herausfiel. 17 Sekunden nachdem Brand das Rennen für sich entschieden hatte, gewann Norbert Riberolle den Sprint vor ihrer Teamkollegin und van Alphen.
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