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17.10.2025 | (rsn) – Paul Magnier (Soudal – Quick-Step) hat in Jingchengjiang auch die 4. Etappe der Tour of Guangxi (2.UWT) gewonnen. Der 21-jährige Franzose setzte sich im vierten Massensprint der letzten WorldTour-Rundfahrt der Saison zum vierten Mal durch und verwies diesmal den Tschechen Pavel Bittner (Picnic – PostNL) und den Belgier Jordi Meeus (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf die Plätze zwei und drei. Damit feierte Magnier seinen 13. Sieg seit dem GP de Fourmies (1.Pro) am 14. September und wurde seither in einem Massensprint nur ein einziges Mal geschlagen – von Oded Kogut (Israel – Premier Tech) auf der Schlussetappe des Cro Race (2.1) in Zagreb am 5. Oktober.
Vierter in Jingchengjiang wurde der Franzose Paul Penhoet (Groupama – FDJ) vor dem Kolumbianer Fernando Gaviria (Movistar). Das deutsche Duo Kim Heiduk (Ineos Grenadiers) und Max Walscheid (Jayco – AlUla) landete hinter dem Italiener Andrea Pasqualon (Bahrain Victorious) und dem Belgier Arne Marit (Intermarché – Wanty) auf den Plätzen acht und neun.
Max Kanter (XDS – Astana), der auf den ersten drei Etappen Zweiter, Sechster und Dritter geworden war, verlor im Pulk den Positionskampf um Magniers Hinterrad, orientierte sich dann am Decathlon-Leadout und kam mit dem aber nicht mehr rechtzeitig nach vorne, so dass es diesmal nur zu Platz 19 reichte. Dadurch büßte Kanter auch seinen zweiten Gesamtrang ein. Er ist hinter Magnier, Meeus (+ 0:26) und Bittner (+ 0:28) jetzt mit 30 Sekunden Rückstand auf das Rote Trikot Gesamtvierter.
In der Punktewertung führt Magnier mit 60 Zählern jetzt vor Meeus (28) und Kanter (23). Das Bergtrikot verteidigte der Franzose Simon Guglielmi (Arkéa – B&B Hotels) mit 30 Punkten vor dem Belgier Stan Dewulf (Decathlon – AG2R) mit deren 18. Bester Nachwuchsfahrer ist weiterhin Magnier mit nun 28 Sekunden Vorsprung auf Bittner und die Teamwertung führt inzwischen Movistar an – zeitgleich mit allen anderen 18 Mannschaften.
Gleich nach dem Start des 176,8 Kilometer langen Teilstücks in Bama, dem Zielort des Vortages, begannen die Attacken und Guglielmi löste sich als erstes. Ihm folgten nacheinander der Neuseeländer Logan Currie (Lotto), der Kanadier Michael Leonard (Ineos Grenadiers) und Dewulf sowie anschließend auch noch Juan Pedro Lopez (Lidl – Trek) aus Spanien und der Däne Michael Valgren (EF Education – EasyPost).
Guglielmi sicherte sich nach 13,5 Kilometern den ersten Bergpreis vor Dewulf und Leonard und kurz darauf schlossen auch Lopez und Valgren nach vorne auf, so dass die sechsköpfige Ausreißergruppe des Tages stand. Nach 45 Kilometern holte Guglielmi auch Bergpreis Nummer zwei vor Dewulf und Leonard, bevor der Kanadier dann bei Kilometer 62 den ersten Zwischensprint vor Dewulf und Valgren gewann. Das Sextett lag nun knapp vier Minuten vor dem Hauptfeld.
Das Streckenprofil der 4. Etappe der Tour of Guangxi. | Grafik: Veranstalter
Am dritten Bergpreis nach 91 Kilometern musste Guglielmi Dewulf den Vortritt lassen, und so langsam begann das Hauptfeld – angeführt von verschiedenen Teams, die alle Interesse an einem weiteren Massensprint hatten – den Rückstand nach vorne zu verkürzen. So waren an der letzten Bergwertung des Tages, 35 Kilometer vor dem Ziel, nur noch rund zwei Minuten übrig. Dewulf sicherte sich dort die drei Punkte wieder vor Guglielmi und die Spitzengruppe war nur noch zu fünft, weil Lopez zurückgefallen war.
Danach ging es schnell: Schon 25 Kilometer vor dem Ziel waren vom Vorsprung nur noch 30 Sekunden übrig und nun ließ sich zunächst Guglielmi ins Hauptfeld zurückfallen, bevor dann auch Leonard und Valgren vorne nicht mehr folgen konnten. Currie und Dewulf zogen noch bis zwölf Kilometer vor Schluss weiter durch, wurden dann aber ebenfalls kurz vor dem zweiten und letzten Zwischensprint gestellt, an dem sich Jhonatan Narvaez (UAE – Emirates – XRG) die drei Bonussekunden vor Paul Double (Jayco – AlUla) und Anthon Charmig (XDS – Astana) sicherte.
Mit geschlossenem Hauptfeld schien es nun auf einen Massensprint hinauszulaufen, doch kurz nach dem Zwischensprint setzte Niklas Behrens (Visma – Lease a Bike) noch eine Attacke und setzte sich als Solist ab. Der U23-Weltmeister von Zürich im vergangenen Jahr riss ein Loch von zwölf Sekunden auf, doch die Sprintzüge an der Spitze des Hauptfeldes hatten ihn immer im Blick und holten den 21-jährigen Bremer 3,2 Kilometer vor dem Ziel wieder ein, um dann den Schlussspurt vorzubereiten.
Dabei machte Jayco – AlUla einen guten Job und setzte sich durch, um Walscheid ganz vorne links an der Bannde abzuliefern. Doch als der 200 Meter vor dem Ziel seinen Sprint eröffnete, hatte er nicht mehr denselben Punch, wie der von hinten heranrauschende Magnier, der sich erneut souverän durchsetzte.
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