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26.12.2025 | (rsn) – Familienbande sind stark. Das wissen auch Tim und Mick van Dijke. Die Zwillingsbrüder haben ihr erstes gemeinsames Jahr bei Red Bull – Bora – hansgrohe hinter sich, nachdem sie zuvor mehrere Saisons für Visma – Lease a Bike an den Start gegangen waren. Wobei die Gemeinsamkeiten dabei allerdings für den Geschmack der beiden 25-Jährigen ein wenig zu kurz kamen, vor allem mit Blick auf das Rennprogramm, wie sie nun in einem Interview mit Wielerflits sagten.
Lediglich an sieben Renntagen konnten die beiden Brüder Seite an Seite fahren – zu wenig für den Geschmack der Niederländer. “Das Amstel Race war unser letztes gemeinsames Rennen in diesem Jahr“, so Mick. Nur einen Teil der Klassikerkampagne absolvierten sie zusammen. “Wir schöpfen nicht nur aus dem gemeinsamen Training, sondern auch aus den gemeinsamen Rennen viel Energie.“ Sein Bruder ergänzte: “Wir merken, dass wir das Beste auseinander herausholen können und hoffen, dass wir 2026 viel mehr miteinander zu tun haben werden als im vergangenen Jahr.“
Ein halbes Jahr hätten sich die beiden nach dem Amstel nicht mehr gesehen. Für Mick ging es zur Tour de France, Tim fuhr später die Vuelta. Beide Rennen ziehen andere Vorbereitungsprogramme mit sich, vor allem weil der Formhöhepunkt zu verschiedenen Zeitpunkten erreicht werden muss. “Man weiß natürlich, dass das passieren kann, wenn man für so ein Team fährt. Weil wir ähnliche Qualitäten haben, kann es schon sein, dass wir uns gegenseitig ein wenig im Weg stehen“, weiß Mick. “Schade ist es aber trotzdem.“
Bei der sportlichen Leitung von Red Bull hätten beide ihren Wunsch nach mehr gemeinsamen Renntagen in 2026 hinterlegt. Und er soll wohl auch positiv beschieden worden sein. Mindestens aber bei den Frühjahrsklassikern wird das van-Dijke-Duo so oder so gemeinsam am Start stehen. Um diese Fraktion zu stärken, hatte das Team im vergangenen Winter unter anderem das Brüderpaar verpflichtet. Die Jagd nach dem nächsten Sieg bei einem Monument oder wenigstens überhaupt irgendeinem Erfolgserlebnis im Frühjahr ging aber gehörig nach hinten los.
Auch Mick und Tim konnten die Kohlen ergebnistechnisch nicht aus dem Feuer holen, insistierten aber, dass das nichts mit er eigenen Leistung zu tun gehabt haben soll. “Ich war mit meiner Form sehr zufrieden“, erklärte Tim, während Mick sagte. “Ich hatte einige Rückschläge im Vorfeld der Saison, aber mein Niveau war eigentlich sehr gut. Ich hasse Ausreden, und wir haben uns in fast allen Rennen gut präsentiert, nur das Ergebnis für uns als Team war sehr enttäuschend.“ Letztlich sagte er aber auch: “Wir mussten uns auf bestimmte Fahrer verlassen.“
Gemeint ist damit der vorläufig suspendierte Oier Lazkano. “Er war unser designierter Leader. Jetzt, da er weg ist, ändern sich ein paar Sachen.“ So werden wahrscheinlich auch die van-Dijke-Zwillinge im neuen Jahr ein wenig mehr Ergebnisdruck spüren, auch wenn Red Bull mit Gianni Vermeersch einen erfahrenen Klassiker-Spezialisten ins Team geholt hat. Auch wenn Vermeersch bereits Roubaix-Sechster in 2024 war, stand er doch auch dabei immer im Dienst von Mathieu van der Poel und bzw. oder Jasper Philipsen. Ob der 33-Jährige Leaderfähigkeiten hat und Siegfahrer sein kann, muss er im kommenden Jahr wie die Zwillinge unter Beweis stellen.
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