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07.10.2025 | (rsn) – Florian Lipowitz wird nicht wie geplant bei Il Lombardia (11. Oktober) starten, sondern stattdessen seine Saison nach 52 Renntagen beenden. Das teilte sein Team Red Bull – Bora – hansgrohe mit. In einem kurzen Interview auf der Website seines Rennstalls nannte der Gesamtdritte der Tour de France diese Entscheidung “befreiend.“
Bereits kurz nach den beiden kanadischen Eintagesrennen von Québec und Montréal, die er vorzeitig beenden musste, habe er in Abstimmung mit der Teamleitung den Beschluss gefasst, “die Off-Season um drei Wochen vorzuziehen. Ich kann jetzt die Dinge erledigen, für die während der Saison keine Zeit bleibt. Und ich merke, wie gut es tut, den Kopf einmal ganz frei zu bekommen", fügte er an.
In seiner bislang erfolgreichsten Saison als Profi gelang Lipowitz zwar kein Sieg, dafür gelang ihm aber der Durchbruch zum Weltklasse-Rundfahrer. Bei der Fernfahrt Paris-Nizza belegte er im März den zweiten Platz hinter Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike), im April verpasste er als Gesamtvierter nur knapp das Podium der Katalonien-Rundfahrt, ehe er im Juni hinter den Topstars Tadej Pogacar (UAE – Team Emirates – XRG) und Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) "best of the rest“ war.
Sein Tour-de-France-Debüt schließlich krönte er nach drei herausragend starken Wochen mit dem dritten Platz auf dem Schlusspodium in Paris – auch hier waren nur Pogacar und Vingegaard stärker. Zudem gewann Lipowitz, der am 21. September seinen 25. Geburtstag feierte, das Weiße Trikot des besten Jungprofis.
Danach folgte noch die Teilnahme an der Deutschland Tour, bei der er zwar keine Rolle im Gesamtklassement spielte, dafür aber von den heimischen Fans begeistert gefeiert wurde. “Erst vor wenigen Wochen habe ich wirklich realisiert, was in diesem Jahr eigentlich passiert ist. Die Erfolge geben mir das Vertrauen, dass das alles kein Zufall ist, sondern das sich das harte Training und die vielen Wochen weg von daheim auszahlen“, sagte Lipowitz zu seiner dritten Profisaison, die er bereits im Januar bei der Mallorca Challenge begonnen hatte.
Nun freue er sich auf “Familie, Freunde und viel Zeit ohne Gedanken an Wattwerte, Essenswiegen oder Etappenprofile. Und gleichzeitig merke ich schon jetzt, dass die Vorfreude auf das nächste Jahr wächst – aber dann mit komplett frischer Energie“, sagte Lipowitz abschließend.
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