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26.05.2025 | (rsn) - Rembe – rad-net war in der vergangenen Woche weltweit im Einsatz. Bei der Tour of Japan (2.2) überzeugte Jon Knolle mit zwei Podiumsplatzierungen. Nach einem schweren Sturz auf der 1. Etappe war zunächst unklar, ob er das Rennen überhaupt fortsetzen könnte. Doch nur zwei Tage später fand der 25-Jährige wieder zu alter Stärke zurück: Aus einer fünfköpfigen Ausreißergruppe sprintete er am Ende der 3. Etappe auf Rang drei. Diesen Erfolg wiederholte er auf der 6. Etappe – erneut aus einer Fluchtgruppe heraus.
Auch in der Gesamtwertung mischte das Team vorne mit. Die Entscheidung fiel bei der einzigen Bergankunft der Rundfahrt am Mount Fuji. Johannes Adamietz, der eine Woche zuvor bereits die Erzgebirgsrundfahrt gewonnen hatte, zeigte hier eine weitere starke Kletterleistung. Auf der nur 66 Kilometer langen, aber mit 2.400 Höhenmetern extrem anspruchsvollen Etappe belegte er Platz acht und sicherte sich damit Rang sieben im Gesamtklassement.
Mit Jermaine Zemke (7. Etappe) und Lennart Voege (6. Etappe) fuhren zwei weitere Fahrer des Teams an weiteren zwei Tagen in die Top Ten.
Wie bereits berichtet, verhinderte Bruno Keßler auf der 1. Etappe der dreitägigen Rundfahrt GP Internacional Beiras e Serra da Estrela (2.1) einen Dreifacherfolg des spanischen ProTeams Caja Rural - Seguros RGA und sicherte sich zudem das Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Auch Teamkollege Ole Theiler zeigte sich an diesem Tag offensiv: Etwa 30 Kilometer vor dem Ziel setzte er sich solo aus dem Feld ab und erarbeitete sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von rund einer Minute. Erst zwei Kilometer vor dem Ziel wurde er wieder eingeholt.
Einen Tag später knüpfte Theiler an seine starke Vorstellung an und sorgte für das nächste Spitzenergebnis. Auf einer fordernden Etappe über 190 Kilometer mit 3.500 Höhenmetern fuhr der Bundesliga-Gesamtführende den ganzen Tag vorne mit. Ab Kilometer 120, am längsten Anstieg des Tages, zersplitterte das Feld zunehmend. Im leicht ansteigenden Schlusssprint behauptete sich Theiler und belegte Platz sechs.
Ole Theiler kämpfte 25 Kilometer allein an der Spitze – das Feld holte ihn erst kurz vor dem Ziel ein. | Foto: Igor Martins
“Der Tag war richtig hart – 30 Grad und der anspruchsvolle Kurs haben allen Fahrern viel abverlangt. Im Finale bin ich leider etwas zu früh losgefahren, weil die Schilder falsch aufgestellt waren und der Weg ins Ziel länger war, als ich dachte. Dadurch wurde ich nochmal überholt und kam nur als Zehnter in die letzte Kurve. Am Ende konnte ich immerhin noch vier Fahrer einholen. Es war eine super Erfahrung und ich bin echt zufrieden“, sagte Theiler gegenüber RSN.
Am Schlusstag führte die Strecke auf Portugals höchsten Berg – eine noch längere, mit noch mehr Höhenmetern gespickte und erneut heiße Etappe. Theiler erreichte als bester Fahrer seines Teams Rang 20. “Am 20 Kilometer langen Anstieg zur Mitte der Etappe bin ich einfach mein eigenes Tempo gefahren. Für mehr als Platz 20 hat es aber nicht gereicht“, bilanzierte er nach der Etappe.
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