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03.06.2024 | (rsn) – Nach den großen Diskussionen um seine Ausbootung im vergangenen Jahr soll Chris Froome seinen Startplatz bei der Tour de France in diesem Jahr angeblich sicher haben. Das berichtet jedenfalls die L'Equipe und schreibt außerdem, dass das Fehlen des viermaligen Tour-Siegers im vergangenen Jahr auch mit einem Konflikt mit Michael Woods im Zusammenhang gestanden habe. Dabei beruft sich die französische Sport-Tageszeitung auf ein Gespräch mit einer Person aus Froomes direktem Umfeld, die namentlich aber nicht genannt wurde.
"Chris hatte dann eine schwierige Zeit. Er hat diese Enttäuschung nicht kommen sehen", zitiert die L'Equipe ihre Quelle. Angeblich soll Woods, der im Juni 2023 die Route d'Occitanie gewann und beim CIC-Mont Ventoux Zweiter war, damals ein voll auf ihn zugeschnittenes Team ohne Froome gefordert haben. Der Kanadier gewann dann die Puy-de-Dome-Etappe als Ausreißer, spielte in der Gesamtwertung als 48. aber keine Rolle.
Das sei der Teamleitung um Besitzer Sylvan Adams zu wenig gewesen, und so ist Froome nun wohl wieder dabei – zumal Woods in der ersten Giro-Woche eine Gehirnerschütterung erlitt.
Allerdings: Auch Froome hat bisher keine Top-Form beweisen können. Der 39-Jährige brach sich bei Tirreno-Adriatico am 7. März das Kahnbein und bestritt dann zweieinhalb Monate kein Rennen mehr. Beim Comeback beim Mercan'Tour Classic Alpes-Maritimes am vergangenen Mittwoch fuhr er als 47. über den Zielstrich in Valberg, 17:40 Minuten nach Sieger Lenny Martinez (Groupama – FDJ). Beste Israel-Premier Tech-Profis dort waren George Bennett und Matthew Riccitello als Siebter und Zehnter.
Voraussichtlich wird Israel – Premier Tech bei der Tour de France voll auf Etappenjagd setzen. Bennett und Riccitello stehen genau wie Froome, Jakob Fuglsang, Derek Gee, Hugo Houle, Dylan Teuns und die beiden Deutschen Pascal Ackermann und Michael Schwarzmann auf der Longlist des ProTeams. Froome, Fuglsang, Gee, Houle und Teuns stehen gemeinsam mit Krists Neilands und Mason Hollyman derzeit beim Critérium du Dauphiné am Start.
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