RSNplusBennett trotz Nullnummer zufrieden

UAE Tour: Ackermann tankte Selbstvertrauen

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Pascal Ackermann (UAE Team Emirates) umgeben von seinen neuen und alten Teamkollegen. | Foto: Cor Vos

21.02.2022  |  (rsn) – Bis Ende 2019 waren Sam Bennett und Pascal Ackermann Teamkollegen bei Bora - hansgrohe. Danach zog es den Iren für zwei Jahre zu Quick-Step, wo einer perfekten ersten Saison eine umso schwierigere zweite folgte, an deren Ende die Rückkehr zu Bora - hansgrohe stand. Ackermanns Saison 2021 verlief bei den Raublingern ähnlich enttäuschend, so dass sich der Pfälzer ebenfalls für einen Wechsel entschied und einen Zweijahresvertrag bei UAE Emirates unterschrieb.

Bei der UAE Tour nun treffen die beiden Weltklassesprinter früh in der Saison aufeinander. Während Ackermanns Auftakt mit Rang zehn eher mittelprächtig verlief, konnte Bennett mit seinem zweiten Platz auf der 1. Etappe zufrieden sein. Am Ende des zweiten Abschnitts fielen die Bilanzen genau entgegengesetzt aus.

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Nach perfekter Vorarbeit seines neu zusammengestellten Sprintzugs war der Ire auf den letzten Metern eingebaut. Als Bennett hinter seinem Anfahrer Danny van Poppel ausscheren und antreten wollte, machte ihm Ackermann unabsichtlich die Tür zu. Bennett versuchte gar nicht erst, nochmals Fahrt aufzunehmen, sondern ließ gemächlich ausrollen.


Ackermann bei seinem Saisonauftakt auf Mallorca.

Ackermann kam Philipsen in die Quere

Ackermann dagegen kämpfte um den Etappensieg, musste aber im Windschatten von Mark Cavendish (Quick-Step Alpha Vinyl) seinerseits einen Tritt auslassen, weil Jasper Philipsen (Alpecin - Fenix) von rechts kommend an Cavendish Hinterrad sprang. So blieb dem UAE-Neuzugang hinter dem Briten und dem belgischen Gesamtführenden nur Rang drei.

“Maximiliano Richeze hat einen großartigen Job gemacht und mich perfekt ans Hinterrad von Cavendish gebracht. Leider habe ich es nicht vollenden können, weil ich ein bisschen blockiert war“ sagte Ackermann, der bei der Zielüberquerung noch sichtlich angefressen war, letztlich aber zeigte er sich mit seiner bisher besten Platzierung des Jahres zufrieden. “Ich bin froh, dass wir mit den anderen Sprintern mithalten können und mir gibt das Selbstvertrauen für die beiden noch anstehenden Sprintankünfte“, sagte der 28-Jährige.

Sein früherer Mannschaftskollege Bennett nahm das späte Malheur ebenfalls nicht tragisch und betonte stattdessen die erstklassige Vorarbeit seines Sprintzugs.“ Ryan (Mullen), Shane (Archbold) und Danny haben einen unglaublichen Job gemacht, um mich für das Finale vorzubereiten, und sie haben mich in eine gute Position gebracht“, sagte der 31-Jährige, der wie bereits nach dem Auftakt betonte: “Wir sind hier, um zu lernen, und wir arbeiten bereits in unserem zweiten gemeinsamen Rennen sehr gut zusammen.“


Sam Bennett streift sich diese Saison wieder das Bora-Trikot über.

Aldag lobt den Bora-Sprintzug

Wartete Bora - hansgrohe am ersten Tag der UAE bis auf den letzten Drücker, um erst auf dem Schlusskilometer durch das Feld nach vorne zu stürmen, so wählte das Team diesmal eine andere Taktik. Mullen, Archbold und van Poppel brachten ihren Kapitän schon mehrere Kilometer vor dem Ziel an die Spitze und hielten Bennett dort bis auf die letzten Meter.

“Der Sprint fand im Gegenwind statt und war ziemlich hektisch. Aber es hat soweit ganz gut geklappt, denn alle Jungs waren im Finale zusammen. Jeder hat seinen Job gemacht, am Ende fehlte Sam einfach ein bisschen die Rennpraxis“, kommentierte Sportdirektor Rolf Aldag die Vorstellung seiner Fahrer, denen sich ebenfalls noch zwei Chancen bieten, den angestrebten Etappensieg einzufahren.

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