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19.02.2021 | (rsn) - Am vergangenen Wochenende gab Laurenz Rex in Spanien bei der Clasica de Almeria sein Debüt als Radprofi. Der 21-jährige Belgier bestritt seinen ersten Einsatz im Trikot des Zweitdivisionärs Bingoal - Wallonie Bruxelles, der ihm zu dieser Saison mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet hat. Die Bilanz fiel positiv aus: Wallonie-Sprinter Timothy Dupont landete in Roquetas de Mar auf dem fünften Platz und daran hatte auch Rex seinen Anteil.
“Ich war im dem Rennen die ganze Zeit an seiner Seite, um ihm zu helfen, falls er Probleme bekommt“, so der Neoprofi zu radsport-news.com. “Leider bin ich zehn Kilometer vor dem Ziel gestürzt, wodurch ich ihn dann nicht weiter begleiten konnte. Dabei war ich für den letzten Kilometer eingeplant, da ich mich sehr gut platzieren und auch sehr gut sprinten kann“, fügte Rex selbstbewusst an.
Der Jungprofi gehört der deutschen Minderheit an und ist außerdem der einzige deutschsprachige belgische Profi im Feld. Die Gemeinden der "Deutschsprachigen Gemeinschaft“ liegen im östlichen Landesteil entlang der Grenze, ihnen rechnen sich nach offiziellen Angaben rund 77.000 Menschen zu.
Zum Radsport kam Rex durch seine Mutter, die “mir das vorgeschlagen hatte, nachdem mein Handball-Club aufgelöst wurde. Damals muss ich so acht Jahre alt gewesen sein“, berichtete der 193 Zentimeter große Hüne, der in den beiden vergangenen Jahren für das Wallonie-Development-Team fuhr. “Ich bin in meinem ersten Jahr als U23-Fahrer relativ stark gefahren. Als einziges Konti-Team haben sie zum Glück mein Potenzial gesehen und sind auf mich zugekommen“, erklärte er.
“Ich möchte eines Tages in der World-Tour fahren"
In der neuen Umgebung fühlt Rex sich gut aufgehoben und hat dank seiner Mehrsprachigkeit auch keinerlei Kommunikationsprobleme. “Ich spreche Deutsch, Französisch, Niederländisch und Englisch. Bei uns im Team spielt es aber keine Rolle, welche Sprache gesprochen wird. Wir sprechen immer die Sprache, die jeder versteht. Wenn ich jedoch mit einem flämischen Kollegen spreche, spreche ich immer flämisch, um die Sprache zu perfektionieren“, sagte der Student, der kurz vor seinem Bachelor im Fach “Nachhaltige Energieversorgung“ steht.
Sich selber schätzt Rex als Teamplayer ein. “ Ich bin sehr zielstrebig und strebsam, aber vor allem perfektionistisch, ehrgeizig und loyal. Ich liebe die Anstrengungen zwischen zwei und Minuten. Ein typischer Klassiker-Fahrer also“, sagte er. In seiner ersten Profisaison möchte Rex zunächst Fuß im Peloton fassen und viel lernen. “Für mich ist jedes Rennen mehr ein Beweis, dass das Team Vertrauen in mich hat“, sagte er. Das wird er am letzten Februar-Wochenende bei Kuurne-Brüssel-Kuurne zurückzahlen können, wo er sich wieder in Duponts Dienste stellen wird. “Mehr weiß ich noch nicht, das hängt alles von der Entwicklung von Covid ab“, fügte er an.
Gewissheit hat Rex allerdings über seine Ambitionen: “Ich möchte eines Tages in der World-Tour fahren und ab und zu meine Karte ziehen können“, sagte er. In welcher Mannschaft das sein könnte, spielt für ihn dabei keine große Rolle. Wichtiger sind für ihn ganz bestimmte Kriterien, wie er betonte: “Ich habe persönlich keine Präferenzen. Da ich viersprachig bin, werde ich in jedem Team gut kommunizieren können. Für mich zählt, dass das Team eine Familie ist, in der man gut aufgehoben ist, das einen in schwierigen Zeiten unterstützt und einen aufbaut. Nur so kann man auch etwas erreichen“, sagte Rex und klang dabei schon ziemlich abgeklärt.
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