--> -->

24.09.2019 | (rsn) - Hallo aus Banyuwangi, Java Timur, Indonesien! Ich liege auf einer bequemen Liege in der Sonne am Pool, keine 100 Meter entfernt branden leichte Wellen auf den feinen schwarzen Sand des Strandes und nicht weit in der Ferne blicke ich auf die Berge der Nachbarinsel Bali. Es läuft gute Musik aus den 90ern, neben mir steht ein kalter Drink und es fühlt sich an wie das Paradies auf Erden.
Besonders nach der schrecklichen letzten Woche im dichten Rauch bei der Tour de Siak auf Sumatra. Die sehr schöne weitläufige Ferienanlage, in der ich mich befinde, liegt in einem Palmenwäldchen direkt am Meer und das Essen in den verschiedenen Restaurants ist sehr gut.
Am Montag waren wir sehr früh von Pekanbaru über Jakarta und Surabaya nach Banyuwangi geflogen. Dafür hatten wir uns die Nacht um die Ohren geschlagen, aber das war es wert gewesen, denn kurz nach unserem Flug konnten wegen des sehr dichten Rauchs, der auch im Flughafengebäude stand, keine Flugzeuge mehr starten. Einige Teams mussten deshalb stundenlang mit dem Bus zu einem anderen Flughafen fahren, alle Flüge umbuchen und werden wohl erst ein paar Stunden vor dem Start der morgigen 1. Etappe hier ankommen - wenn alles gut geht.
Das war bei uns trotz unseres sehr eng getakteten Reiseplans gestern entgegen meiner Erwartung zum Glück der Fall gewesen und so konnte ich am Nachmittag sogar noch 90 Kilometer trainieren und mir die Lunge freiblasen. Es fühlte sich wunderbar an, wieder normal atmen zu können und die Sonne auf der Haut zu spüren. Allerdings hatte ich nicht bedacht, dass es bereits ab 17:30 Uhr hier dunkel ist und kam erst im Stockdunkeln zurück. Mein Zimmerkollege Konstantin hatte sich schon Sorgen um mich gemacht.
Morgen startet dann die Tour de Banyuwangi Ijen, die unter dem Motto "Spirit of blue fire“ steht. Damit ist das weltweit einmalige blaue Feuer, das von brennendem flüssigem Schwefel verursacht wird, im Krater des 2800 Meter hohen Ijen Vulkans gemeint, auf den wir auf der letzten Etappe hochfahren. Die Rundfahrt führt über vier Etappen und 520 Kilometer und es sind 20 Teams mit je fünf Fahrern am Start. Wir vom NEX Cyclingteam Singapur gehen in der gleichen Besetzung wie in Siak an den Start, meine Teamkollegen sind wiederum ein Franzose, ein Russe, ein Philippiner und ein Indonesier. Unsere Betreuer kommen aus Singapur und Malaysia, somit stammen wir also aus sieben verschiedenen Ländern.
Heute haben wir nach einem entspannten Frühstück am Meer ein paar Streckenabschnitte besichtigt und sind in der üppigen Vegetation an den wunderschönen Hängen des Vulkans herum gefahren. Obwohl ich die Rundfahrt bereits letztes Jahr gefahren bin, kenne ich von der diesjährigen Austragung nicht viel, da sich die Strecken wohl alle zwei Jahre abwechseln.
Den Nachmittag habe ich dann am Pool verbracht, bevor es am Abend zur großen und stimmungsvollen Eröffnungsfeier mit “Welcome-Dinner“ ging.
Die Feier fand direkt auf der Zielgeraden der ersten drei Etappen statt, wofür extra die Hauptstraße gesperrt und mit Teppich ausgelegt wurde und Tribünen sowie eine große Bühne aufgebaut wurden. Es gab wie üblich viel Tanz, Musik, langweilige Reden, die Teampräsentation, viel gutes Essen und ein Video vom letzten Jahr, in dem ich mich auch ein paar mal entdeckte.
Außerdem traf ich viele bekannte Fahrer, Betreuer, den lustigen Rennsprecher und meinen Lieblings UCI-Kommissar aus Irland wieder. Die Etappe morgen führt über 133 Kilometer mit drei Sprint- und zwei Bergwertungen und ich denke, dass es keinen Massensprint geben wird.
Morgen gleiche Stelle, gleiche Welle
Gez. Sportfreund Radbert
29.09.2019Ein Himmelfahrtskommando, für das ich noch büßte(rsn) - Hallo aus Bali, Indonesien! Hier nun mit einem Tag Verspätung, da ich mich gestern Abend sehr schlecht gefühlt hatte, noch der Bericht zur gestrigen Etappe. Es stand die letzte Etappe über
27.09.2019Verloren im Getümmel des chaotischen Massensprints(rsn) - Hallo aus Banyuwangi, Java Timur, Indonesien! Heute war ein schöner Urlaubstag, der am Nachmittag dummerweise durch ein Radrennen unterbrochen wurde. Nach einem gemütlichen Frühstück mit M
26.09.2019Die Stimmung war besser als bei jedem Rennen in Deutschland(rsn) - Hallo aus Banyuwangi, Java Timur, Indonesien! Der Tag heute begann bereits um 5:30 Uhr mit dem Frühstück, da wir einen zweistündigen Transfer zum Start im Konvoi, der von der Polizei abges
25.09.2019Vormittags Rennen fahren und nachmittags Urlaub machen(rsn) - Hallo aus Banyuwangi, Java Timur, Indonesien! Beim Frühstück traf ich die Holländer von der Tour de Siak wieder und sie erzählten mir von ihrer zweitägigen Chaosreise mit unzähligen Stu
11.03.2026Max Bock: Über Umweg durch Frankreich näher an den Profitraum (rsn) – Aktuell lässt es Max Bock etwas ruhiger angehen. Das liegt weniger daran, dass der frischgebackene 21-Jährige am 10. März Geburtstag gefeiert hat, als dass noch ein wenig Restkrankheit au
11.03.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
11.03.2026Ayuso strahlt in Gelb: “Gibt Selbstvertrauen auch für Barcelona“ (rsn) – Den Sieg hat Lidl – Trek im 23,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza (2.UWT) zwar um 2,5 Sekunden verpasst, trotzdem aber gab es im Lager des deutschen
10.03.2026Ciccone: Positionierung kostete Anschluss an van der Poel und Co. (rsn) – Nach dem fulminanten Auftakt mit einem dritten und einem fünften Platz durch Max Walscheid und Jonathan Milan im topfebenen Auftakt-Einzelzeitfahren von Lido di Camaiore hat der deutsche Wo
10.03.2026Highlight-Video der 3. Etappe von Paris-Nizza (rsn) – Ineos Grenadiers hat das Mannschaftszeitfahren von Paris-Nizza (2.UWT) für sich entschieden. Das von Kevin Vauquelin angeführte britische Team benötigte für die 23,5 Kilometer der 3. Eta
10.03.2026Perfekt auf Schotter: Pellizzari in bestechender Frühform (rsn) – Nach einer soliden Vorstellung kam Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico in der ersten Verfolgergruppe 17 Sekunden hinter Tagessieger Mathie
10.03.2026Highlight-Video der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico (rsn) – Der routinierte Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat bei Tirreno-Adriatico die beiden Youngster Gesamtführende Isaac Del Toro (UAE Emirates – XRG) und Giulio Pellizzari (Re
10.03.2026Ineos im Teamzeitfahren knapp vor Lidl - Trek, Ayuso in Gelb (rsn) – Es war enger als erwartet, doch am Ende hatten die Favoriten die Nase vorn. Ineos Grenadiers hat das Mannschaftzeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza für sich entschieden – es war d
10.03.2026Van der Poel schlägt im Bergaufsprint die junge Garde (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat die 2. Etappe von Tirreno – Adriatico (2.UWT) gewonnen. Nach 206 Kilometern von Camaiore nach San Gimignano war er im Dreiersprint berga
10.03.2026ASO zum Paris-Nizza-Auftakt: “Keine negativen Reaktionen erhalten“ (rsn) – Nach der 1. Etappe von Paris-Nizza hatte Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) deutliche Kritik an der Strecke geäußert. “Ich fand die Route heute nicht besonders gut. Es war eines W
10.03.2026Van der Poel würde gerne zu Strade Bianche zurückkehren (rsn) – Obwohl auch die diesjährige Strade Bianche mit ihren mehr als 3.500 Höhenmetern wieder extrem schwer und damit eine Angelegenheit für Kletterer wie den mittlerweile viermaligen Sieger Tad
10.03.2026“Doppelagentin” Klöser: “Sehe mich als eine der Top-Fahrerinnen“ (rsn) - Die Deutsche Gravelmeisterin Rosa Maria Klöser (Canyon - SRAM - zondacrypto) bezeichnet sich immer noch als Newcomerin im Radsport. Und das trotz prestigeträchtiger Erfolge wie dem Gewinn d