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26.02.2018 | (rsn) - Der Nachfolger des legendären Giro Del Trentino, die Tour of the Alps, geht 2018 in ihre zweite Auflage. Die Euregio-Rundfahrt findet von 16. bis 20. April statt. Wie im Vorjahr ist auch heuer die österreichische Region Osttirol fixer Bestandteil der Tour, die in Arco beginnt und auf den Straßen der Straßen-WM in Tirol/Innsbruck 2018 endet. Das Ziel der vorletzten Etappe am 19. April befindet sich am Hauptplatz von Lienz. Am Start sind im Jahr der WM in Tirol wohl so viele Top-Profis wie nie zuvor.
Nach der Premiere im vergangenen Jahr mit Start in Kufstein und Ziel in Trient, wobei Tirol von Nord nach Süd durchquert wurde, verläuft die Tour of the Alps 2018 in umgekehrter Richtung. Am Fuße des Gardasees in Arco beginnt das fünftägige Etappenrennen. Der Luftkurort im Norden des größten Sees Italiens ist ein ständiger Begleiter des Vorbereitungsrennens auf den Giro d‘Italia. Von dort aus geht es über 134 Kilometer über Trient nach Rovereto, ehe der Schlussanstieg zum Etappenziel nach Folgaria erfolgt.
Schweres Finale hinauf zur Alpe die Pampeago
Die 2. Etappe führt das Feld von Lavarone aus in Richtung Levico Therme. Wenige Kilometer später beginnt der Anstieg zum Passo Redebus. Nach der Abfahrt passieren die Athleten den Lago di Lases. Danach verläuft die Strecke leicht ansteigend bis ins Fleimstal. Nach Cavalese erfolgt dann der Schlussanstieg auf dem 145 Kilometer langen Abschnitt ins Ziel auf der Alpe di Pampeago. Vor allem in sich haben es die letzten vier Kilometer, wo die Steigung nie weniger als zehn Prozent beträgt.
Die dritte Teilstrecke, 138 Kilometer lang, beginnt gemütlich durch die bekannten Weingegenden Südtirols. Das Fahrerfeld passiert ohne größere Anstrengung Kaltern, Bozen und Tramin. Nach der zweiten Passage von Kaltern geht es aber wieder los für die Kletterer. Mit dem Medelpass und dem Gampenpass warten zwei schwere Anstiege, ehe eine lange Abfahrt ins Tagesziel nach Meran führt.
Die vorletzte Etappe am 19. April geht von Klausen über 134 Kilometer zum Lienzer Hauptplatz. Das Finale hat es in sich, denn nach Silian und Abfaltersbach beginnt über die Pustertaler Höhenstraße der vier Kilometer lange Anstieg nach Anras. Nach einer kurzen und knackigen Abfahrt nach Thal-Aue geht es für die Profis zur zweiten Bergwertung hinauf nach Bannberg. Auf diesem Streckenteil, der sieben Kilometer lang ist und eine durchschnittliche Steigung von 6,5 Prozent aufweist, könnte sich eine Spitzengruppe absetzen, denn von der Bergwertung geht es nur noch zehn Kilometer bergab nach Lienz.
Überregionale Verbundenheit mit der Rundfahrt
"Seit 1995 sind wir mit dem Giro del Trentino und seit dem Vorjahr natürlich auch mit der Tour of the Alps verbunden. Zahlreiche Etappen der Rundfahrt führten nach Osttirol und wir begrüßten viele Stars des Radsports, von Miguel Indurain angefangen über Marco Pantani bis Jan Ullrich. Osttirol ist eine Radsporthochburg für Straßen- und Mountainbikefans und bietet perfekte Trainingsbedingungen. Diese nützen seit dem Vorjahr auch die Profis von Bora-hansgrohe um Weltmeister Peter Sagan aus. Das deutsche Team ist exklusiver Partner der Region. Es freut mich sehr, dass die Tour of the Alps heuer wieder in Osttirol Station macht. Dieses sportliche Großereignis ist auch ein wichtiges Signal für unsere Verbundenheit innerhalb der Europa-Region Tirol", erklärte Franz Theurl, der Tourismusobmann von Osttirol .
Die finale Etappe führt das Fahrerfeld durch das Inntal. Von Rattenberg aus geht es westlich in Richtung der Olympiastadt Innsbruck. Hier werden im Spätherbst die so begehrten Regenbogentrikots bei den Straßenweltmeisterschaften vergeben. Ein Teil der WM-Strecke wird auch in den letzten, schwierigen Runden rund um den Olympia Climb befahren, ehe am Rennweg die fünftägige Tour zu Ende geht, eben genau dort, wo fünf Monate später um die Titel gesprintet wird.
Topbesetzung 2018
Die Tour of the Alps zählt für viele Top-Fahrer als letzter Formtest für den kurze Zeit später stattfindenden Giro d'Italia. Erstmals sind heuer neun WorldTour Teams am Start. Auch die beiden österreichischen Continental-Rennställe Tirol und Felbermayr Simplon Wels wurden vom Veranstalter GS Alto Garda eingeladen. Bisher haben schon einige namhafte Profis ihre Startzusage abgegeben, so etwa Fabio Aru (UAE Team Emirates) oder Jungstar Miguel Angel Lopez (Astana), zweimaliger Vuelta-Etappensieger von 2017 und 2016 Gewinner der Tour de Suisse.
Auch der letztjährigen Gesamtzweite Thibaut Pinot (FDJ) fährt die Tour of the Alps, genau wie die Bergspezialisten Louis Meintjes (Dimension Data), Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida), George Bennett (Team Lotto NL Jumbo) und Leopold Koenig (Bora-hansgrohe). "Auf den Start von Bora-hansgrohe freuen wir uns ganz besonders und die Jungs kennen ja den Osttiroler Boden sehr gut. Seit dem Vorjahr haben wir mit dem Weltmeisterteam um Peter Sagan eine Kooperation als Trainings-Destinationspartner", so Theurl.
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