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11.02.2017 | (rsn) - Nach der WM-Enttäuschung hat Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon) seinen großen Konkurrenten Wout Van Aert (Crelan-Charles) im vierten Cross-Rennen in Folge hinter sich gelassen. Der 22-jährige Niederländer setzte sich am Samstag zum Finale der Superprestige-Serie beim Noordzeecross Middelkerke mit 20 Sekunden Vorsprung auf den Weltmeister aus Belgien durch und sicherte sich wie bereits 2015 den Gesamtsieg.
Rang drei ging in Middelkerke an Van Aerts Landsmann Laurens Sweeck (+0:30), der im Kampf um den letzten freien Podiumsplatz Lars van der Haar (+0:37) auf den vierten Platz verwies.
“Vor dem Rennen sagte ich, dass ich Strecken wie diese hier lieben würde. Hier muss man sein eigenes Ding durchziehen. Wenn du gut genug bist, tun sich die Lücken zwangsläufig auf“, sagte van der Poel im Ziel zu Telenet Play Sports. “Es ist großartig, in dieser Saison ein Gesamtklassement zu gewinnen. Acht von acht wäre schön gewesen, aber ich bin auch so sehr zufrieden“, so der Niederländische Meister, der in der Gesamtwertung auf 119 von 120 möglichen Punkten kam.
“Das ist die Realität. Es ist natürlich besser, Zweiter zu werden als unter ferner zu landen. Aber auf diesem Parcours ging es nicht um Details, Mathieu war einfach besser“, gestand der 23-jährige Van Aert, der lediglich beim Superprestige in Francorchamps van der Poel bezwingen konnte, seine Unterlegenheit ein.
Dabei hatte der Belgier auf dem durch die Dünen führenden Parcours in unmittelbarer Nähe zur Nordsee den besten Start erwischt, doch nachdem van der Poel auf der zweiten von neun Runden erstmals das Tempo anzog, waren von der zunächst neunköpfigen Spitzengruppe nur noch vier Fahrer übrig.
Nach zwei weiteren Attacken fielen dann auch Van Aert, Corné van Kessel (Telenet Fidea Lions) und der Lokalmatador Gianni Vermeersch (Steylaerts-Verona) zurück und van der Poel fuhr souverän einem ungefährdeten Sieg entgegen. Auch Van Aert konnte nicht mehr als Schadensbegrenzung betreiben, während sich hinter ihm weitere Abstände auftaten, so dass die weiteren Verfolger einzeln im Ziel ankamen.
Im Gesamtklassement lag van der Poel nach acht Läufen, von denen er nicht weniger als sieben gewann, sechs Punkte vor Van Aert, den Gesamtsieger von 2016.
Tageswertung:
1. Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon)
2. Wout Van Aert (Crelan-Charles) +0:20
3. Laurens Sweeck (ERA-Circus) +0:30
4. Lars van der Haar (Giant-Alpecin) +0:37
5. Gianni Vermeersch (Team Steylaerts) +0:59
6. Tom Meeusen (Telenet Fidea Lions) +1:25
7. Vincent Baestaens (Beobank-Corendon) +1:46
8. Corne van Kessel (Telenet Fidea Lions) +1:55
9. Diether Sweeck (ERA-Circus) +1:58
10. Klaas Vantornout (Marlux-Napoleon Games) +2:03
Gesamtwertung nach acht Läufen:
1. Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon) 119 Punkte
2. Wout Van Aert (Crelan-Charles) 113 Punkte
3. Laurens Sweeck (ERA-Circus) 92 Punkte
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