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24.01.2017 | (rsn) – Wie schon in den beiden vergangenen Jahren ist Fernando Gaviria (Quick-Step-Floors) mit einen Sieg in Argentinien in die Saison gestartet. Der 22 Jahre alte Kolumbianer war in der Sprintentscheidung der 1. Etappe der 35. Vuelta de San Juan, die erstmals als UCI-Rennen (2.1) ausgetragen wurde, eine Klasse für sich und verwies nach 142,5 Kilometern mit Start und Ziel in der Provinzhauptstadt San Juan die Italiener Elia Viviani (Nationalteam) und Nicolas Marini (Nippo-Vini Fantini) mit deutlichem Abstand auf die Plätze.
Allerdings bogen im chaotischen Finale zahlreiche Fahrer in einer Kurve rund 1.500 Meter vor dem Ziel falsch ab, so dass nur ein deutlich reduziertes Feld auf die Zielgerade sprintete. Dabei wurde Gaviria zunächst durch Maximiliano Richeze und dann durch Tom Boonen perfekt lanciert, so dass der Südamerikaner keine Mühe hatte, wie schon 2015 und 2016 seinen ersten Saisonauftritt mit einem Sieg zu krönen. "Es ist ein Luxus, solche Fahrer im Team zu haben“, lobte Gaviria seine beiden Teamkollegen, die bei der San Juan-Rundfahrt, die anstelle der abgesagten Tour de San Luis nun Argentinien im UCI-Kalender vertritt, selber zu den Sieg-Kandidaten in den Massenankünften zu zählen sind.
"Die Jungs waren im Finale, das etwas chaotisch war, einfach fantastisch und ich möchte mich bei jedem bedanken. Es ist großartig, hier zu gewinnen und in meinem ersten Rennen gleich das Leadertrikot zu erobern“, so Gaviria, der die in seinem Windschatten vergeblich kämpfenden Viviani und Marini auf den letzten 50 Metern mühelos distanzierte. "Gaviria ist ein Phänomen und einer der talentiertesten Fahrer im Peloton“, lobte der geschlagene Viviani den Etappengewinner, der vor der mrogigen 2. Etappe die Gesamtwertung mit vier Sekunden Vorsprung auf ihn anführt. Zeitgleicher Dritter ist der Argentinier Franco López (Agrupación Virgen de Fátima), der beide Zwischensprints gewann und so sechs Bonussekunden sammelte.
López war einer von sechs Südamerikanern, die zum Auftakt der einwöchigen Rundfahrt durch die Provinz San Juan den Sprinterteams den Fehdehandschuh hinwarfen. Doch die ließen sich auf der Flachetappe die Chance auf ein frühes Erfolgserlebnis nicht entgehen. Die Ausreißer wurden an der kurzen Leine gehalten und rechtzeitg wieder gestellt.
Dann jedoch gerieten die Sürintvorbereitungen auf den letzten beiden Kilometern durcheinander, als ein Teil des Feldes die falsche Richtung wählte. Da der Lapsus auf den letzten drei Kilometern passierte, wurden jedoch alle Fahrer zeitgleich mit dem Sieger gewertet, dessen Team sich von dem Durcheinander nicht anstecken ließ und den richtigen Weg wählte.
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