Norweger gewinnt 53. Eschborn-Frankfurt

Kristoff vor der Alten Oper zu stark für Degenkolb

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Alexander Kristoff (Katusha) gewinnt die 53. Auflage von Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt. | Foto: Cor Vos

01.05.2014  |  (rsn) – John Degenkolb (Giant-Shimano) muss weiter auf seinen zweiten Sieg bei Rund um den Finanzplatz Eschborn – Frankfurt warten. Dem 25-jährigen Frankfurter blieb bei dem 202,3 Kilometer langen Frühjahrsklassiker in der Sprintentscheidung vor der Alten Oper nur der zweite Platz.

Im Sprint einer großen Gruppe setzte sich Mailand-San Remo-Gewinner Alexander Kristoff (Katusha) vor dem Lokalmatadoren durch, der trotz eines starken Finals nicht mehr an dem Norweger vorbeikam.

Der 26 Jahre alte Kristoff trat auf der Zielgeraden früh an und überraschte damit Degenkolb, der sich schließlich mit einer halben Radlänge geschlagen geben musste. Der Norweger wurde Nachfolger seines slowenischen Teamkollegen Simon Spilak, der im vergangenen Jahr als Ausreißer triumphiert hatte.

„Ich habe mich im Rennen nicht gut gefühlt und nicht mit dem Sieg gerechnet, umso mehr freue ich mich über diesen Erfolg. Die letzte Kurve war sehr rutschig, aber ich hatte da eine gute Position“, sagte Kristoff, nach Dag-Otto Lauritzen 1987 zweiter norwegischer Gewinner des hessischen Traditionsrennens, im Ziel zu radsport-news.com.

„Ich war an seinem Hinterrad, aber als er richtig antrat, musste ich beißen, um dranzubleiben. Er war einfach stark und ich bin nicht mehr vorbeigekommen“, erkannte ein sichtlich enttäuschter Degenkolb im Interview mit dem hr-Fernsehen. „Platz zwei ist keine Schande, aber klar, wenn man so weit vorne ist, will man sein Heimrennen auch gewinnen.“

Mit deutlichem Abstand hinter dem Spitzenduo sicherte sich der Belgier Jerôme Baugnies (Wanty-Groupe Gobert), der 2011 Zweiter hinter Degenkolb geworden war, vor seinen beiden Landsleuten Pieter Jacobs und Thomas Sprengers (Topsport Vlaanderen) den dritten Platz.

Eine hervorragende Leistung lieferte Rick Zabel ab, der im Trikot der Nationalmannschaft als zweitbester Fahrer Platz sechs belegte, gefolgt vom dreifachen Deutschen Meister Fabian Wegmann - ebenfalls Nationalteam – und Jan Dieteren (Team Stölting), dem vierten Deutschen unter den besten Zehn.

Die wurden komplettiert vom Polen Barlomiej Matysiak (CCC Polsat) und dem Franzosen Benoit Jarrier (Bretagne-Sèchè).

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