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29.03.2014 | (rsn) – Tom Dumoulin (Giant-Shimano) hat beim Criterium International (Kat. 2.HC) seine Zeitfahrstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt und den sieben Kilometer langen Kampf gegen die Uhr rund um Porto Vecchio für sich entschieden. Der 23-jährige Niederländer verwies am Nachmittag in der Zeit von 9:07 Minuten den gleichaltrigen Australier Rohan Dennis (Garmin-Sharp) um drei Sekunden auf Rang zwei und konnte sich danach über seinen ersten Profisieg freuen.
„Das ist ein ganz besonderes Gefühl", sagte Dumoulin, der im vergangenen Jahr Zweiter der Eneco Tour geworden war und zahlreiche Podiumsplatzierungen eingefahren hatte. Zu einem Sieg hatte es 2013 aber noch nicht gereicht. Diesmal lief alles bestens für den Allrounder. „Ich habe vom Start weg Vollgas gegeben und eine gute Fahrt hingelegt, bin gut durch alle Kurven gekommen und hatte genügend Power auf der schnellen Passage”, fasste Dumoulin sein Rennen zusammen.
Das junge Podium auf Korsika komplettierte der 21-jährige Luxemburger Bob Jungels (Trek), der mit mit zehn Sekunden Rückstand Dritter wurde.
Der Franzose Jean-Christophe Peraud (Ag2R), mit 36 Jahren einer der routiniertesten Fahrer im Feld und Favorit auf den Gesamtsieg folgte mit elf Sekunden Rückstand auf Platz vier, gefolgt vons einem zeitgleichen Landsmann Jerôme Coppel (Cofidis). Rang sechs ging an den Litauer Ramunas Navardauskas (Garmin-Sharp/+0:14) vor dem überraschend starken Schweizer Mathias Frank(IAM/+0:16).
Die Top Ten komplettierten der Franzose Julien Simon (Cofidis/+0:07), der Argentinier Eduardo Sepulveda (Bretagne Seche/+0:18) und der Australier Nathan Haas (Garmin-Sharp/+0:20).
Dumoulin führt vor der entscheidenden Bergetappe am Sonntag auch das Gesamtklassement mit drei Sekunden Vorsprung auf Dennis an. Jungels ist mit acht Sekunden Rückstand Dritter vor Peraud und Coppel (beide +0:11). Frank hat angesichts von nur 16 Sekunden Rückstand auf das Gelbe Trikot auch noch beste Chancen auf eine Podiumsplatzierung. Sein österreichischer Teamkollege Matthias Brändle (+0:21) ist Dreizehnter.
Der Luxemburger Fränk Schleck (Trek), Gesamtsieger der Ausgabe von 2011, belegt nach Rang 25 im Zeitfahren mit 30 Sekunden Rückstand auch denselben Platz im Gesamtklassement.
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