Sprintzug funktionierte auch beim Scheldeprijs noch nicht

Cavendish im Finale auf sich allein gestellt

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Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick-Step) bei der Siegerehrung zum 101. Scheldeprijs | Foto: ROTH

04.04.2013  |  (rsn) - Auch beim Scheldeprijs wurde deutlich: Mark Cavendishs Sprintzug ist noch längst nicht perfekt aufeinander eingespielt. Das gab der Brite, der sich am Mittwoch in Schoten ganz knapp Marcel Kittel (Argos-Shimano) geschlagen geben musste, auch indirekt zu.

Doch hatte er bei Tirreno-Adritaico nach der 2. Etappe die wenig überzeugende Vorstellung seiner Helfer noch harsch kritisiert, zeigte er sich diesmal deutlich diplomatischer. „Den ganzen Tag sind die Jungs so brilliant gefahren, aber im Finale war ich mal wieder auf mich allein gestellt. An einem anderen Tag hätte ich das wettmachen können, aber heute eben nicht“, erklärte Cavendish nach der Siegerehrung.

Am Ende fehlten dem 27-Jährigen zwar nur wenige Zentimeter zum vierten Triumph bei dem belgischen Sprinterklassiker, den er bereits 2007 2008 und 2011 hatte gewinnen können.

Am Ende zeigte sich Cavendish als fairer Verlierer und lobte Kittels Leistung. „Es ist Marcel Kittel, der hier gewonnen hat, und es ist ja nicht so, dass er nicht einer der besten Sprinter der Welt wäre. Deshalb kann ich (über den zweiten Platz, d. Red.) auch nicht allzu enttäuscht sein“, erklärte der Geschlagene.

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