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16.01.2011 | (rsn) – Zur Zeit hält sich Björn Schröder mit seinem neuen Team Nutrixxion Sparkasse in Argentinien auf, wo er am Montag bei der Tour de San Luis (Kat. 2.1) in die Saison starten wird. Nach zwei unbefriedigenden Jahren beim Team Milram hofft der 30-Jährige beim deutschen Drittdivisionär auf einen Neustart.
Der Wechsel zu Nutrixxion Sparkasse wurde zwar erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben. „Der konkrete Deal kam aber schon im Oktober am Rande der Tour of Seoul zu Stande“, erklärte Schröder gegenüber Radsport News.
Nach einer starken Saison 2008, als der Berliner unter anderem die Regio-Tour gewann, lief in den letzten beiden Jahren nicht viel zusammen. Das erklärte Schröder auch mit der Umstrukturierung im Team, das nach dem Gerolsteiner-Aus viele Fahrer der Holczer-Mannschaft aufnahm. „Die Aufgabenverteilung und meine Position im Team hatte sich dadurch komplett geändert“, so Schröder. „Ich wollte ein guter Helfer sein und mein Team wusste, dass es sich auf mich verlassen kann.“ Die Folge: „Ich hatte dann letztlich 95-100 Renntage auf dem Buckel, was einfach viel zu viel war. So konnte ich auch meine Leistung nicht annähernd abrufen.“
Auch deshalb gelang es dem Allrounder nicht, nach der Auflösung des Milram-Rennstalls ein neues erstklassiges Team zu finden: „Die Teamsuche war sehr schwierig. Da es in Deutschland kaum noch Rennen gibt, sind deutsche Fahrer bei ausländischen Mannschaften kaum gefragt.“ An ein Karriereende dachte Schröder trotz seiner schwierigen Lage jedoch nicht. „Aus diesem Grund wollte ich nicht mit dem Radsport aufhören. Es ist einfach ein wunderschöner Sport, der einem sehr viel gibt", sagte er.
Schließlich unterschrieb er einen Vertrag beim Drittdivisionär Nutrixxion Sparkasse. In einem neuem Umfeld und mit neuen Freiheiten ausgestattet, will Schröder wieder an das Jahr 2008 anknüpfen. „Für diesen Vertrag bin ich sehr dankbar. Ich sehe das Jahr aufgrund meiner Kapitänsrolle als große Chance, um wieder Rennen gewinnen zu können. Ich versuche, mit meinen Erfolgen 2012 zurück in die ProTour zu kommen“, kündigte der neue Nutrixxion-Kapitän an. „Das Team stärkt mir dabei den Rücken und beide Seite profitieren davon.“
Ob Schröder schon in Argentinien erste Erfolge feiern kann, ist allerdings noch ungewiss. “Ich selbst bin noch nicht in Topform, aber meine Verfassung ist wirklich gut“, erklärte Schröder, der in diesem Winter sein Trainingsprogramm umgestellt hatte und in seiner Heimat in einer kleinen Trainingsgruppe mit besten Freunden unterwegs war . „Ich habe auf ein Süd-Trainingslager verzichtet, um stattdessen bei meiner Familie und Freundin in Berlin zu sein. Sie haben mich in allem enorm unterstützt und das, obwohl sie mich kaum gesehen haben. Das war auch ein kleines Dankeschön an sie", sagte er.
Für sich und die Mannschaft hofft Schröder auf einen guten Saisonstart. „Wir haben eine wirklich starke Truppe beisammen. Mir ist schon in Korea (beid er Tour of Korea, d. Red.) aufgefallen, wie mutig und selbstbewusst sie dort aufgetreten sind. Das hat mir schon imponiert. Egal, ob in der Gesamtwertung oder auf einzelnen Etappen. Wir hoffen auf ein Erfolgserlebnis. Und um wieder reinzukommen, ist die Tour de San Luis denke ich eine optimale Vorbereitung", erklärte Schröder.
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