Italiener hofft auf kürzere Distanz

Di Luca: Langes Giro-Zeitfahren kommt Armstrong entgegen

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Danilo Di Luca (LPR-Brakes)

Foto: ROTH

12.12.2008  |  (rsn) –Danilo Di Luca fürchtet, dass der Giro d’Italia 2009 (9. – 31. Mai) auf Lance Armstrong (Astana) zugeschnitten sein könnte. Gegenüber cyclingnews.com erklärte der Girosieger von 2007, dass vor allem das 61,5km lange Zeitfahren dem US-Amerikaner in die Karten spielen dürfte. „Wenn die Meldung über dieses lange Zeitfahren stimmt, dann wird ihm der Giro liegen. Ich hoffe auf ein kürzeres Zeitfahren. Wenn es aber wirklich so lang sein sollte, werde ich an jedem Anstieg attackieren müssen“, so der 32-jährige Italiener, dessen LPR-Team vom Weltradverband UCI für die kommende Saison allerdings noch keine Professional Continental-Lizenz erhalten hat, die für eine Teilnahme an den drei großen Rundfahrten erforderlich ist.

„So wie man Armstrong kennt, wird er antreten um zu gewinnen. Vielleicht schafft er es, auch wenn seit seinem letzten Rennen mehr als drei Jahre vergangen sind“, sagte Di Luca weiter. „Für den Giro ist Armstrongs Teilnahme wunderbar. Die Organisatoren leisten sehr gute Arbeit und der Giro kann es auf dasselbe Niveau schaffen wie die Tour de France.“

Der Veranstalter RCS wird die Strecke der Jubiläumsausgabe – der erste Giro fand 1909 statt – am Samstag in Venedig der Öffentlichkeit präsentieren. Neben Armstrong, der erstmals eine Italien-Rundfahrt bestreiten wird, haben bereits der spanische Toursieger Carlos Sastre (Saxo Bank), die italienischen Giro-Sieger Ivan Basso (Liquigas), Gilberto Simoni (PVC Serramenti) und Damiano Cunego (Lampre) sowie der Russe Denis Mentschow (Rabobank) ihre Teilnahme angekündigt. Titelverteidiger und Armstrong-Teamkollege Alberto Contador wird sich dagegen ausschließlich auf die Tour de France konzentrieren.

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