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13.07.2008 | Viele Journalisten verfolgen die Tour ausschließlich im Pressesaal. Sie können manchmal nicht anders. Zum Beispiel, wenn sie die aktuelle Meldung über den Ausgang des Rennens schreiben müssen, oder die Andruckzeit der Zeitungen so früh ist, dass sie es nicht rechtzeitig zurück zum manchmal Kilometer weit vom Ziel entfernten Pressezentrum schaffen würden. Andere warten im Zielbereich auf die Fahrer, um von ihnen und ihren Sportlichen Leitern die Ereignisse unterwegs zu erfahren.
Damit wir alles verfolgen können, stehen etwa 300 m nach der Ziellinie Fernsehmonitore, die gegen grelle Sonne oder Regen in Pavillons stehen.
Eine besondere Form der Nachrichtenübermittlung nutzt der Spanier Miguel. Der Galizier spricht seine Reportage, die er auf dem Bildschirm im Pavillon sieht, live über ein Mikrofon, das mit einem Handy verbunden ist, auf den Sender (siehe auch Video).
Ich habe ihn schon fünf Minuten begeistert reden hören, ohne das er scheinbar Luft holen musste. Eine beeindruckende Leistung.
Nachdem er den Zielleinlauf geschildert hat, rennt er neben den heimkehrenden spanischen Fahrern her, um vielleicht die eine oder andere Neuigkeit zu erfahren.
Eine echt tourverdächtige Leistung!
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