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02.02.2008 | (Ra) – Die für den Giro 2008 von den Organisatoren ausgebooteten Teams High Road und Astana-Team wurden von der Nachricht über ihre Nichtberücksichtigung für die 91. Auflage der Italien-Rundfahrt völlig überrascht. „Wir werden uns unverzüglich mit den Veranstaltern in Verbindung setzen“, sagte High Road-Sprecher Stefan Wagner, der darüber hinaus keine weiteren Angaben machen konnte.
Ähnlich fielen die Äußerungen von Astana aus. Das kasachische Team ereilte die unerfeuliche Nachricht im Anschluss an das erste gemeinsame Trainingslager und die Teampräsentation. “Wir sind äußerst überrascht. Unsere Teamleitung wird sofort versuchen, Zomegnan (Giro-Renndirektor, d. Red.)zu kontaktieren”, sagte Teamsprecher Philippe Maertens.
Astana nahm im vergangenen Jahr an der Italien-Rundfahrt teil und zählte damals zu den stärksten Teams. Eddy Mazzoleni, wegen Dopingverdachts mittlerweile entlassen, wurde überraschend Gesamtdritter, der zweimalige Giro-Sieger Paolo Savoldelli (jetzt LPR) belegte Platz zwölf.
Auch High Road- -damals noch T-Mobile – war beim letztjährigen Giro erfolgreich. Der Italiener Marco Pinotti trug vier Tage lang das Rosa Trikot des Gesamtführenden. Auch er kann die Nicht-Berücksichtigung nicht fassen. "Ich bin total geschockt. Meine erster Gedanke war: Jetzt sind wir wieder da, wo wir vor vier Jahren ohne der ProTour standen", schreibt Pinotti aif seiner Website. "Schon damals hat man die Einladungskriterien nicht nachvollziehen können. Diese wurden aber wohl von politischen und finanziellen Aspekten beherrscht. Bei der ProTour konnte sich ein Team die Lizenz kaufen, jetzt kann sich aber ein Team scheinbar direkt bei den Rennen einkaufen und es herrscht Krieg zwischen einigen Teams und Verbänden.
High Road-Sportdirektor Rolf Aldag hatte vor einigen Tagen erst angekündigt, dass High Road mit einer starken Mannschaft um Michael Rogers, Linus Gerdemann und Mark Cavendish zum Giro 2008 antreten werde.
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