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06.07.2007 | (Ra) – Mit einer der jüngsten Mannschaften tritt Team Gerolsteiner am Samstag zum Prolog der 94. Tour de France an. Teamchef Hans-Michael Holczer will so auch ein weiteres Zeichen im Antidoping-Kampf setzen. “Wir möchten für einen neuen Radsport stehen. Wir vertrauen auf die Jugend, denn das ist die Zukunft“, so Holczer.
Bei der fünften Tour-Teilnahme der Eifel-Equipe ist in dem rein deutschsprachigen Team mit dem 33-jährigen Österreicher Peter Wrolich nur ein Fahrer dabei, der älter als 30 Jahre ist. Der Alterdurchschnitt der neun Tour-Starter beträgt gerade mal 26,6 Jahre. Außergewöhnlich niedrig für eine Mannschaft, die zum schwersten und wichtigsten Radrennen der Welt antritt,. Holczer: „Sicher kann man da Bauchgrummeln gekommen. Aber diese Nominierung drückt unseren Mut aus. Und sie dokumentiert unser Bestreben: Wir wollen den neuen Radsport vorleben.“ Trotz seiner Jugend hat sich das Team hohe sportliche Ziele gesetzt, auch wenn die Teamleitung versucht, allzu hohe Erwartungen zu dämpfen. Talent und sportliche Klasse ist jedenfalls genügend vorhanden.
So konzentrieren sich Markus Fothen – im vergangenen Jahr Fünfzehnter – und der zweite Österreicher im Team, Bernhard Kohl, auf das Gesamtklassement. Fothen hat sich ein Platz unter den besten Zehn zum Ziel gesetzt, Kohl will ins Weiße Trikot des besten Jungprofis fahren.
Dazu kommt eine ganze Reihe von Fahrern, die gute Aussichten auf einen Etappensieg haben. Allen voran Stefan Schumacher. Der Allrounder weiß, wie man Etappen bei einer Großen Rundfahrt gewinnt. 2006 hatte Schumacher beim Giro d`Italia, seiner ersten dreiwöchigen Rundfahrt überhaupt zwei Etappensiege gelandet und das Rosa Trikot getragen. Nun reist der Schwabe, der am 21. Juli seinen 26. Geburtstag feiert, zusätzlich motiviert durch den Erfolg beim Amstel Gold Race und verbesserten Leistungen im Kampf gegen die Uhr (zuletzt Dritter beim Zeitfahren der Tour de Suisse) zur Tour an.
Auf den Flachetappen setzt Gerolsteiner vor allem auf Sprinter Robert Förster, der nach Etappensiegen beim Giro d’Italia und der Vuelta a Espana nun in Frankreich seine Sammlung an großen Erfolgen bei Grand Tours komplettieren möchte. Und mit Youngster Heinrich Haussler hat Gerolsteiner einen weiteren hoffnungsvollen Sprinter mit dabei. Der 23 Jahre alte Cottbuser fuhr 2005 bei seiner ersten Landesrundfahrt in Spanien prompt einen Tagessieg heraus.
Für den erhofften Etappensieg könnte auch der frischgebackene Deutsche Meister Fabian Wegmann sorgen, der ebenso wie Schumacher aus einer Gruppe heraus gewinnen kann. Dieses Ziel hat sich auch Ronnie Scholz gesetzt, der auf die dritte Woche hofft. Dann will er es besser machen als im letzten Jahr. Damals hatte er sich auf der 18. Etappe im Sprint einer Ausreißergruppe mit einem dritten Platz zufrieden geben müssen.
Neben Schumacher und Haussler stehen Kohl sowie Förster-Anfahrer Sven Krauß vor ihren Tour-Premieren. Zwar haben alle schon Erfahrungen bei anderen Landesrundfahrten gesammelt. Aber die Tour de France ist kein Rennen wie jedes andere. Das weiß auch Schumacher: „Jeder sagt: Bei der Tour wird schneller, härter und verbissener gefahren. Sie genießt einen ganz anderen Stellenwert. Wir müssen das eben einfach mal auf uns zu kommen lassen.“
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